Special: Kirby und das magische Garn

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    • Special: Kirby und das magische Garn

      Am 01.03.2011 konntet ihr von 19-20 Uhr bei der Kibo-Rezension von "Kirby und das magische Garn" dabei sein.
      Für diejenigen, die die Sendung verpasst haben, habe ich hier die schriftliche Version des Testes.
      Leider ohne actiongeladenen rosa Soundtrack, dafür aber zum immer wieder Durchlesen.

      Wer das Exemplar gerne als Word-Dokument lesen möchte, kann es HIER downloaden.
      Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an Frau Wolf von Nintendo, die mir netterweise das Exemplar zur Verfügung stellte.

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      [tab=Kirby und das magische Garn]
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      * = Mies, ** = Geht so, *** = Gut, **** = Sehr gut, ***** = Genial

      Einleitung
      Wer kennt ihn nicht?
      Der kleine quirlige, rosafarbene Bewohner des Planeten Pop Star namens Kirby,
      der sich seit 1992 mit seinem Videospiel Erfolg "Kirby's Dreamland" in unsere Herzen gebrannt hat. Sieben Jahre mussten Kirby-Konsolen-Fans auf ihren Helden warten,
      doch nun ist er zurück mit einem wollig-wilden Abenteuer exklusiv für die Wii.

      In "Kirby und das magische Garn" geht es um den bösen Zauberer Grimmgarn,
      der Kirby in das Stoffland bringt und ihn selbst in ein Woll-Wesen verwandelt.
      Zusätzlich trennt er die Nähte auf, die das Land zusammen halten,
      sodass sich Kirby zusammen mit Prinz Plüsch auf die Suche macht
      den magischen Faden zu finden und Stoffland zu retten.

      Auf diesem Weg trifft Kirby auf alte Widersacher wie zum Beispiel König Dedede und Meta-Knight, die Kirby wie gewohnt nichts Gutes wollen.
      Doch Kirby hat dank seiner Verwandlung durch Grimmgarn neue Fähigkeiten
      und kann sich somit in verschiedene Formen umschneiden.
      So verwandelt er sich zwischenzeitig in ein Ufo, einen Delphin oder ein Rennauto
      um seine Gegner zu besiegen und Rätsel zu lösen.

      Extras
      Wie bereits in "Kirby: Nightmare in Dream Land" gibt es auch im Wii-Teil einen Mehrspieler-Modus. So kann Kirby zusammen mit Prinz Plüsch die Gegner bekämpfen und Stoffland zusammenflicken.

      Statt seine Gegner wie früher aufzusaugen, entwaffnet er sie nun mit einer Garn-Peitsche oder dröselt sie Faden für Faden auf. Dann wickelt er sie zu einem Wollknäul, mit dem er auf alles werfen kann, was sich ihm in den Weg stellt.

      Zusätzlich zu seiner Garn-Peitsche kann sich Kirby aber auch in verschiedene Gestalten verwandeln. So kann er sich beispielsweise in Ruhe als Fallschirm von hohen Absprüngen hinunter gleiten lassen oder sich als einzelner Faden durch enge Spalten winden.

      Ein weiteres Feature ist das Renovieren der Wohnungen im Schloss von Prinz Plüsch. In den einzelnen Level findet Ihr Gegenstände, mit denen ihr die Appartements ausstatten könnt, wodurch neue Bewohner hinzu kommen,
      die unter Anderem einen Item-Shop eröffnen oder lustige Minispiele mit euch spielen.

      Die deutsche Version überrascht zudem mit einem vertonten Erzähler,
      der euch in wundervoller Märchen-Manier die Geschichte von Kirbys Abenteuern erzählt.


      Steuerung
      Man spielt das Spiel größtenteils mit waagerechter-gehaltener Fernbedienung
      sowie bei Super Mario Bros. auch.
      Dadurch gibt es nicht viele Tasten, was die Steuerung sehr vereinfacht
      und für jeden Anfänger zugänglich macht.

      Zwischendurch wird der Controller aber auch als Pointer eingesetzt.

      Grafik
      Stoffland ist komplett aus Garn gemacht.
      Dies wird besonders bei Kirby und seinen Widersachern deutlich.
      Manchmal passiert es nämlich, dass man die Gegner übersieht und in sie rein rennt,
      da sie genau genommen nur aus Umrissen bestehen.

      Dies wird aber durch die wundervoll gestalteten Endgegner wettgemacht.
      So begegnet man am Ende der ersten Welt einem großen Drachen,
      dessen Schwachstelle seine Zunge ist.

      Ebenso faszinierend wie die Endgegner sind die Animationen,
      wenn man ein Level mit einem Sticker freischaltet.
      So schlüpft beispielsweise in der Dinowelt ein Dinosaurier aus dem Ei
      und wächst bis zur Leveltür, sodass man über seinen langen Hals nach oben springen kann.
      Innerhalb der einzelnen Level gibt es zwischendurch Tore durch die man in eine zweite Ebene vordringen und somit Orte erreichen kann, die in der ersten Ebene durch Gegenstände versperrt waren.

      Musik
      Zu jeder Welt gibt es in "Kirby und das magische Garn" ein eigenes Musikstück.
      So erklingt zum Beispiel ein Kanoun wenn wir uns in die Wüsten-Welt begeben.
      Dadurch wirken die Stücke sehr abwechslungsreich und spannend.

      Die Musik der einzelnen Level können innerhalb der Abenteuer gefunden werden
      um sie später noch einmal anzuhören.
      Diese Idee finde ich besonders gut, da dadurch der wunderschön-stimmige Soundtrack erst richtig zur Geltung kommt.
      Schwierigkeitsgrad
      Meiner Meinung nach sind die kleineren Gegner zu einfach zu besiegen.
      Man stellt sich in Indiana Jones Stellung vor sie und peitscht sie mit der Garn-Peitsche aus, wodurch sie sich direkt auflösen.

      Ebenso ist es viel zu leicht am Ende eines Levels den Goldstatus zu erreichen.
      Selbst wenn man des Öfteren Perlen verloren hat, ist es ein Leichtes genug aufzusammeln um später eine goldene Münze einzukassieren.
      Da frage ich mich: Was bringt das?

      Dafür sind die Bossbattles abwechslungsreich und kniffliger - Super!
      Wenn man aber bedenkt, dass das Spiel ein USK von 0 Jahren hat,
      sind diese Punkte zu verkraften und besser nachzuvollziehen.


      Fazit
      Zusammengefasst ist "Kirby und das magische Garn" meiner Meinung nach ein gelungener Wii-Nachfolger des quirligen Nintendo-Helden.
      Das Spiel ist sowohl für jüngere als auch ältere Spieler geeignet und spiegelt somit das Familien-Prinzip der Wii wider.

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