[USK-16] Diver(Naruto)

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    • [USK-16] Diver(Naruto)

      Titel: Diver


      Autor: Aiko-Chan

      Serie: Naruto

      Teil: Prolog

      Genre: Shonen-Ai, Drama

      Rating: R

      Inhalt: Als Narutos Vater bei einer Mission stirbt, wird Kakashi beauftragt, sich um den Jungen zu kümmern.

      Hinweise: Die Geschichte wurde etwas verändert, sodass Tsuande Hokage und Narutos Vater noch am Leben ist.


      Prolog:




      “Naruto? Bist du zuhause?” Als der blonde Junge die Tür öffnete, sah er in das Gesicht von Tsunades Boten. “Die Godaime möchte dich sprechen. Es ist wichtig!”
      Naruto sah ihn nur verwundert an, ehe er ein “Verstanden.” verlauten ließ.

      Auf dem Weg zu ihrem Büro gingen Naruto alle möglichen Dinge durch den Kopf. Was ihn wohl erwarten würde? Hatte er mal wieder etwas angestellt? Hoffentlich nicht, sonst würde sein Vater wieder richtig sauer werden. Fieberhaft überlegte er, was es sein könnte, als er schließlich vor ihrem Büro stand. Als er klopfte, wurde er von einer leisen Stimme hereingebeten.
      Er sah die betretenen Gesichter der ebenfalls im Raum anwesenden und ein schlimmer Gedanke beschlich ihn. `So wie die gucken, muss was passiert sein…´

      “Naruto, setz dich bitte..” Tsunade sah ihn mit ernster Miene an.
      “Ich wars diesmal nicht!” Verteidigte sich Naruto schon im voraus, obwohl er immer noch keine Ahnung hatte, was eigentlich passiert war.
      “Darum geht es nicht. Es geht..um deinen Vater..” Sie stockte und mit einem Schlag ahnte Naruto, was sie ihm mitteilen wollte.
      “Bitte, Baa-Chan, sag mir nicht, dass..”
      Statt einer Antwort erhielt er nur einen gesenkten Blick. Sein Atem stockte und er hatte das Gefühl, dass sein Herz jeden Moment stehen bleiben würde.
      “Sein Team…wurde von Uchiha Madara überlistet. Einer seiner Shinobi griff sie an und Madara belegte sie mit einem Genjutsu, aus dem sie sich nicht mehr befreien konnten. Minato wurde vorgegaukelt, dass sein Teamkamerad Yamato eine Geisel der feindlichen Shinobis wäre und nur im Austausch mit ihm am Leben gelassen werden würde. Natürlich versuchte er, Yamato zu retten, allerdings erfolglos. Die Verstärkung wurde aufgehalten und so ließ Minato sich auf den Tausch ein. Als er den ganzen Schwindel bemerkte, war es bereits zu spät. Der Shinobi schnitt ihm die Hauptschlagader auf und… jede Hilfe kam zu spät…Yamato und Asuma..haben von alldem nichts mitbekommen. Sie waren ja noch in ihrem Genjutus gefangen..”
      Naruto sah schweigend mit weit aufgerissenen Augen auf den Boden. Er sah Tsunade an und begann verzweifelt zu lachen.
      “Sehr witzig, Tsunade. Fast wär ich drauf reingefallen. Mein Vater ist ein guter Shinobi, ihm würde so etwas nicht passieren! Also, wo ist er? Du kannst jetzt rauskommen, otosan!”
      Tsunade atmete schwer aus und hockte sich dann vor Naruto. “Ich wünschte, es wäre nur ein Scherz, aber ich lüge dich nicht an, Naruto… Es tut mir leid.”
      Sein Lachen verstummte und er sprang auf. “Nein, das kann nicht wahr sein! WARUM HAT IHM NIEMAND GEHOLFEN?!” Schrie er und sah Yamato und Asuma vorwurfsvoll an.
      “Wir konnten nichts..” “DER EINZIGE MENSCH, DEN ICH NOCH HATTE, IST TOT UND ALLES NUR WEGEN EUCH!!!” Er ging auf Yamato zu und ballte die Fäuste, ehe er von Kakashi zurückgehalten wurde.
      “Er kann nichts dafür, es war ein Genjutsu, Naruto!” Er ließ seine Hände sinken, riss sich von Kakashi los und ging zur Tür. “Ihr hättet ihm helfen müssen, aber ihr habt ihn einfach sich selbst überlassen. Das alleine ist schon Grund genug, euch die Schuld zu geben..” Mit Tränen in den Augen rannte er aus dem Büro der Godaime, ohne zu wissen, wohin.

      Tsunade sah Asuma und Yamato entschuldigend an. Diese schüttelten nur mit dem Kopf.
      “Wir können seine Wut verstehen und auf eine Art hat er ja auch Recht.”
      Tsunade nickte nur und drehte sich dann zum Fenster. "Ich bitte euch trotzdem, dass ihr euch nicht die Schuld gebt. Auf einer Mission zu sterben ist keine Seltenheit, wie ihr wisst." Die beiden nickten.
      “Ihr dürft jetzt gehen. Meldet euch aber bitte im Krankenhaus.” “Verstanden!” Sie verließen das Büro und Tsunade wendete sich nun dem im Raum verbliebenen Kakashi zu.
      “Ich mache mir Sorgen um Naruto. Er ist jetzt ganz auf sich allein gestellt.” Sie seufzte. “Kakashi, ich vertraue dir und ich möchte dich bitten, ihn für einige Zeit bei dir aufzunehmen und dich um ihn zu kümmern. In seiner jetzigen Verfassung ist er nicht nur eine Gefahr für sich selbst.”
      Der Jo-Nin nickte und sah aus dem Fenster. “Ich tu mein bestes. Aber jetzt mache ich mich lieber mal auf den Weg, um nach ihm zu suchen. Nicht, dass er noch irgendwelche Dummheiten anstellt.”
      Er bewegte sich zur Tür und öffnete diese.
      “Kakashi?” Er drehte sich noch einmal zu ihr. “Danke.”
      “Kein Problem.”

      `Wo könnte er sein?´ Kakashi sah sich um. Er war schon an allen Plätzen gewesen, die Naruto am liebsten aufsuchte. Angefangen von seiner Wohnung und Ichirakus, bis hin zum Trainingsplatz der Akademie. Doch er war einfach nicht auffindbar. Er wollte gerade eine Pause machen, als ihm noch der versteckte Waldplatz einfiel, auf dem sie vor einiger Zeit trainiert hatten.
      Und tatsächlich. Als er dort ankam, sah er Naruto, der gerade wie verrückt mit seinen Fäusten auf einen Baum eindrosch. Dieser sah aus, als ob er sich nicht mehr lange auf seinen Wurzeln halten konnte. Gerade, als er ein Rasengan gegen ihn werfen wollte, tauchte Kakashi hinter ihm auf und hielt seine Arme fest. “Beruhige dich!” Gab Kakashi in einem Befehlston von sich. “Ganz ruhig..” Seine Stimme wurde ruhiger. “Ich verstehe deine Wut, aber es kann niemand etwas dafür. Weder der Baum, noch sonst jemand aus Konoha. Also beruhige dich bitte!” Das Rasengan erlosch und Naruto wurde zunehmend ruhiger. Das beben seines Körpers löste sich langsam, ehe er auf die Knie fiel.
      Kakashi kniete sich vor ihn und sah ihn beruhigend an. Er konnte deutlich einen leichten Schimmer in den Augen des blonden erkennen, der sich immer mehr zu einem kleinen Bach entwickelte.
      “Komm mal her..” Der Silberhaarige nahm den Blonden tröstend in seine Arme, als dieser sich schließlich nicht mehr beherrschen konnte und anfing hemmungslos zu weinen.
      “Ist ja gut. Lass alles raus.” Sagte Kakashi mit leiser Stimme, während er ihm beruhigend durch die Haare strich. “Es ist nicht fair!” wimmerte der blonde. “Warum verliere ich immer alle, die mir wichtig sind? Alle lassen mich alleine!”
      “Er wollte dich nicht verlassen. Dein Vater hat dich geliebt und da wo er jetzt ist, tut er es immer noch. Er wäre traurig, wenn er dich so sehen würde.”
      “Aber jetzt bin ich wieder ganz allein!”
      “Nein, ich bleib bei dir.”
      Naruto sah auf und erkannte ein leichtes lächeln durch die Maske des Silberhaarigen. “Ich kümmer mich ab jetzt um dich.”


      So the little infant fell into a deep sleep. Among the grey ashes in the flames shining...First one,then two ...
      そして 坊やは 眠りについた
      息衝(づ)く 灰の中の炎 ひとつ ふたつと