Studio Ghibli Special (im Halloween-Marathon)

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    • Studio Ghibli Special (im Halloween-Marathon)



      Letzten Samstag (1.11.) gab es im Rahmen des Halloween-Marathon ein Studio Ghibli Special, und hier gibt es jetzt noch einmal alle Infos aus der Sendung zum Nachlesen:


      STUDIO GHIBLI

      Die Geschichte des Studio Ghibli reicht zurück bis ins Jahr 1984. Damals kam der Film "Nausicaä aus dem Tal der Winde" in die japanischen Kinos - ein knapp 2-stündiger Anime, der unter der Regie von Hayao Miyazaki nach dessen eigenem Manga entstand. Besagter Manga kam 2001 bei Carlsen übrigens auch auf Deutsch heraus. Nausicaä wurde noch von dem Studio Tokuma Shoten produzierte, doch der grosse Erfolg des Films ermöglichte die Gründung des Studio Ghibli, das Hayao Miyazaki von Beginn an zusammen mit Isao Takahata leitete.

      Auch Isao Takahata war zu diesem Zeitpunkt kein Unbekannter im Anime-Geschäft. Er hatte bereits in den 70er Jahren bei vielen namhaften Serien von Nippon Animation Regie geführt, darunter nicht nur der Dauerbrenner "Heidi", sondern auch "Niklaas, der Junge aus Flandern", "Marco" oder "Anne mit den roten Haaren". Und zu seinen Filmen aus der Vor-Ghibli-Zeit zählt beispielsweise "Goshu, der Cellist".

      Der Name "Ghibli" stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie "heisser Wüstenwind". Im Zweiten Weltkrieg gab es allerdings auch einen italienischen Flugzeugtyp, der den Namen Ghibli trug. Hayao Miyazaki war sehr an Luftfahrt interessiert, was daher kommen könnte, dass sein Vater ein Flugzeugunternehmer war. Daher kannte Miyazaki das Wort "Ghibli" und wählte es als Namen für sein Studio aus, um so zu bedeuten, dass er frischen Wind in die Anime-Branche bringen wollte - und das ist ihm gelungen! Tatsächlich ist Hayao Miyazaki bislang der einzige Anime-Regisseur, der den Oscar für den besten animierten Spielfilm entgegen nehmen durfte (2003 für "Chihiros Reise ins Zauberland"), aber so weit sind wir noch nicht.

      Der erste Film aus dem Studio Ghibli kam 1986 in die japanischen Kinos: "Das Schloss im Himmel", auch bekannt unter dem internationalen Titel "Laputa" - so heisst eine fliegende Insel, die im Mittelpunkt der Handlung steht. Dies ist der erste von vielen Filmen, die unter der Regie von Hayao Miyazaki entstanden, die sich um das Fliegen drehen. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Waise Sheeta, die ursprünglich von Laputa stammt, das aber nicht mehr weiss. Sie besitzt aber einen magischen Edelstein, der den Schlüssel zu Laputa darstellt, und wird deswegen sowohl von der Regierung als auch von Luftpiraten gejagt. Unterdessen freundet sich Sheeta mit dem ebenfalls elternlosen Pazu an und macht sich zusammen mit ihm auf eigene Faust auf die Suche nach Laputa.

      1988 folgte ein weiterer Wendepunkt in der Geschichte des Studio Ghibli. In diesem Jahr kam nämlich "Mein Nachbar Totoro" ins Kino, ebenfalls eine Produktion von Hayao Miyazaki. Man traute dem Film aber offenbar nicht viel zu, da er nur im Doppelprogramm zusammen mit Isao Takahatas "Die letzten Glühwürmchen" gezeigt wurde - zwei Filme, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten! "Mein Nachbar Totoro" ist nämlich ein lustiger Kinderfilm, "Die letzten Glühwürmchen" hingegen ein trauriges Antikriegsdrama, das seine deutsche Alterfreigabe von FSK 6 definitiv nicht verdient hat! Klar ist es ein guter und tiefgründiger Film, aber eben nichts für Kinder. Wie auch immer: Die Erwartungen trafen genau umgekehrt ein, denn anstatt "Die letzten Glühwürmchen" wurde "Mein Nachbar Totoro" der grosse Erfolg. Das Titellied "Sampo" ist heute eins der bekanntesten Kinderlieder Japans, und Totoro selbst wurde zum Maskottchen des Studios und ist auch im Logo zu sehen.

      In den kommenden Jahren folgten weitere grosse Klassiker, etwa "Kikis kleiner Lieferservice" oder "Pom Poko", doch deren Erfolg beschränkte sich auf Japan, da die Filme in der westlichen Welt nicht vermarktet wurden. Das Studio Ghibli verkaufte nämlich lange Zeit keine Lizenzen mehr ins Ausland, nachdem die USA "Nausicaä aus dem Tal der Winde" um über 20 Minuten gekürzt und völlig sinnentstellend synchronisiert hatten. Diese verstümmelte Fassung kam 1986 unter dem Titel "Die Sternenkrieger" auch nach Deutschland, hat aber mit dem ursprünglichen japanischen Öko-Drama kaum noch etwas gemeinsam. In den Genuss des Originals kamen wir erst 2005, als nach und nach alle alten Ghiblis endlich synchronisiert wurden.

      Der erste Ghibli nach "Die Sternenkrieger", der es nach Deutschland schaffte, war 1998 "Prinzessin Mononoke", der damals aber eher ein Geheimtipp war. Der Film debütierte zunächst auf Japanisch mit deutschen Untertiteln auf der Berlinale, eine synchronisierte Fassung kam drei Jahre später in eine Handvoll kleiner Programmkinos. Anders sah es bei "Chihiros Reise ins Zauberland" aus, der nach seinem Oscar-Erfolg im Juni 2003 in allen grossen deutschen Kinos startete. Da Deutschland sowieso aufgrund von "Pokémon", "Dragon Ball Z" und Co. gerade im Anime-Fieber war, wurden in der Folge alle alten Ghiblis nachträglich lizenziert und Stück für Stück synchronisiert. Die meisten von ihnen erschienen lediglich auf DVD, aber "Das Schloss im Himmel" erhielt sogar im Sommer 2006, 20 Jahre nach seiner Japan-Premiere, doch noch einen deutschen Kinostart. Und auch, wenn der Anime-Wahn in Deutschland inzwischen wieder deutlich abgeflaut ist, so können wir uns doch glücklicherweise immer noch darauf verlassen, dass jeder neue Ghibli ins Kino kommt - sei es Hayao Miyazakis Fantasy-Meisterwerk "Das wandelnde Schloss" im Jahr 2005 oder der Kinderfilm "Ponyo" um das gleichnamige Goldfisch-Mädchen im Jahr 2008, der oft als japanische Antwort auf "Findet Nemo" angesehen wird, obwohl es abgesehen vom Fisch-Thema keine nennenswerten Gemeinsamkeiten gibt. Dennoch ist bekannt, dass Hayao Miyazaki und Pixar-Legende John Lasseter gute Freunde sind. Nicht ohne Grund taucht in "Toy Story 3" ein knuddeliger Plüsch-Totoro auf!

      Jetzt wird der Nachschub an neuen Ghiblis allerdings erstmal auf unbestimmte Zeit versiegen. Im Juni 2014 kam mit "Wie der Wind sich hebt" der Abschlussfilm von Hayao Miyazaki in die deutschen Kinos, nach dem die Anime-Legende sich als Regisseur zur Ruhe gesetzt hat. In seinem letzten Film hat Miyazaki seine Luftfahrt-Leidenschaft noch einem in vollem Umfang ausgelebt und präsentierte uns eine spannende Biografie-Verfilmung des japanischen Flugzeugkonstrukteurs Jiro Horikoshi, der in den 20er Jahren lebte. Im November startet dann "Die Legende von Prinzessin Kaguya" von Isao Takahata, der auf dem japanischen Märchen "Taketori Monogatari" basiert und im Stil alter japanischer Gemälde gezeichnet ist. Danach liegt in Japan noch "Omoide no Marnie" (wörtlich übersetzt: "Erinnerungen von Marnie") auf Halde, aber dann ist erstmal Schluss, denn das Studio Ghibli hat bekannt gegeben, erstmal keine neuen Filme mehr zu produzieren, um sich nach Miyazakis Weggang neu zu strukturieren. Das ist möglicherweise der richtige Schritt und eine bessere Alternative, als wenn wir uns vorstellen, dass jetzt ein Flop nach dem anderen veröffentlicht werden könnte. Dennoch, ganz auf Ghibli verzichten müssen die Japaner nicht. Diesen Monat ist mit "Sanzoku no Musume Ronia" die erste Fernsehserie aus dem Studio Ghibli gestartet. Diese basierte auf Astrid Lindgrens Roman "Ronja Räubertochter" - eine Tatsache, die eine deutsche Ausstrahlung durchaus realistisch erscheinen lässt, wenn man bedenkt, dass Astrid Lindgren auch den ZDF-Dauerbrenner "Pippi Langstrumpf" geschrieben hat. Angekündigt ist bislang aber noch nichts.


      MEIN NACHBAR TOTORO

      Totoro ist ein freundlicher Waldgeist und das Maskottchen des Studio Ghibli. Dabei war der Erfolg - wie in so vielen Fällen - zu Beginn gar nicht geplant! Im Gegenteil: Das Studio sah "Mein Nachbar Totoro" als hohes finanzielles Risiko an. Um das Risiko etwas abzufedern, wurde der Film gar nicht einzeln im Kino gezeigt, stattdessen lief er nur im Doppelpack mit dem Antikriegsdrama "Die letzten Glühwürmchen". Japanstart der beiden Filme war der 16. April 1988.

      Worum genau geht es aber? Die beiden jungen Mädchen Mei und Satsuki ziehen mit ihrem Vater in ein alleinstehendes Haus im ländlichen Japan, wo es nur wenig Nachbarschaft gibt, wo der Vater aber die nötige Ruhe für seine Arbeit findet. Die Mutter liegt unterdessen im Krankenhaus und erholt sich von einer Grippe. Da der Vater arbeitet und die schon etwas ältere Satsuki zur Schule muss, geht die kleine Mei auf Entdeckungsreise und trifft unter einem riesigen Baum nahe des Hauses den Waldgeist Totoro, der wie ein Mischung aus Katze und Bär aussieht und trotz seiner Grösse einfach nur knuddelig ist. Mei weiht Satsuki in ihr Geheimhis ein, und die Mädchen treffen Totoro in den nächsten Tagen noch öfter - sehr bekannt und oft parodiert ist eine Szene, in der Mei und Satsuki zusammen mit Totoro an der Bushaltestelle warten. Bei dieser Gelegenheit lernen die Mädchen auch den kultigen Katzenbus kennen - ein Bus, der in eine lebende Riesenkatze eingebaut ist, anders kann man das nicht beschreiben!

      So wunderschön und niedlich der Film aber ist, so wenig passiert auch darin. Ein geringer Spannungsbogen baut sich erst zum Schluss auf, als die Meldung reinkommt, dass die Mutter noch länger im Krankenhaus bleiben muss. Daraufhin bricht Mei auf eigene Faust zur Klinik auf und verirrt sich unterwegs. Satsuki alarmiert daraufhin Totoro und den Katzenbus, die ihr helfen, Mei zu suchen. Und in Anbetracht der Tatsache, dass "Mein Nachbar Totoro" sogar in Japan als Kinderfilm zählt, können wir auch guten Gewissens spoilern, dass die Suche erfolgreich ist.

      In Japan gewann "Mein Nachbar Totoro" viele Preise, z.B. die Auszeichnung "Bester Film" im Mainichi Eiga Concours sowie den Ofuji-Noburo-Preis. In Deutschland liess der Erfolg allerdings auf sich warten, denn der Film brauchte fast 20 Jahre, um zu uns zu kommen. Am 4. Mai 2007 feierte er seine Deutschland-Premiere als Family Cartoon auf Super RTL - immerhin in der Primetime um 20:15 Uhr, was für Animes ja leider nicht selbstverständlich ist. Ein knappes halbes Jahr später veröffentlichte Universum die DVD. Und dann, 2014, als kaum noch jemand damit rechnete, folgte doch noch der deutsche Kinostart: Der Film lief im Spätsommer und Herbst dieses Jahres in einer Handvoll Kinos im Rahmen des Studio Ghibli Film-Festivals - das übrigens in manchen Kinos noch im Gange ist, also wer Glück hat, der hat vielleicht in den nächsten Tagen noch eine Chance, Totoro auf der Leinwand zu erleben. Nächster Termin: Morgen Abend im Apollo in Aachen, ansonsten checkt studioghibli-festival.de

      Japan ist da natürlich schon wieder einen Schritt weiter. Dort gibt es seit 2001 ein Studio Ghibli Museum, und im Rahmen von dessen Ausstellungen werden einige exklusive Kurzfilme gezeigt. Einer davon heisst "Mei to Konekobasu" (auf Deutsch ungefährt "Mei und der Kätzchenbus"), ist nur 13 Minuten lang und erzählt von Meis neuen Abenteuern - zunächst mit einem winzigen knuddeligen Baby-Katzenbus, der in ihr Zimmer gekommen ist, und später auch mit dem gigantischen Cat Liner (eine Art Katzenraumschiff), den sie im Wald findet. Leider hat man es bei Universum versäumt, diesen Film mit ins Bonusmaterial der Totoro-DVD zu packen, dabei hätte er sich sooo gut angeboten.

      Regie bei "Mein Nachbar Totoro" führte übrigens Hayao Miyazaki, und später in "Mei und der Kätzchenbus" sprach der Meister persönlich den Cat Liner. Die Musik stammt, wie bei den meisten Ghiblis, von Joe Hisaishi. Der Titelsong "Sampo" und das Ending "Tonari no Totoro" wurden von Azumi Inoue gesungen, und beide zählen heute zu den bekanntesten Kinderliedern Japans.


      CHIHIROS REISE IN ZAUBERLAND

      Hayao Miyazakis modernes Märchen "Chihiros Reise in Zauberland" ist ein ganz besonderer Anime. Es ist bisher nämlich der einzige japanische Zeichentrickfilm, der sich den Oscar in der Kategorie "Bester Animationsfilm" sichern konnte - das war im Jahr 2003, und die Konkurrenz bestand in dem Jahr immerhin aus zwei Disney-Filmen ("Das Schatzplanet" und "Lilo und Stitch") sowie "Ice Age". Reife Leistung!

      In Japan kam der Film allerdings bereits zwei Jahre früher, am 20. Juli 2001, in die Kinos, und spielte dort fast 230 Millionen Dollar ein - weitere 100 Millionen spülte später der Rest der Welt in die Kasse. In der IMDB Top 250 der besten Filme aller Zeiten findet sich Chihiro auf Platz 36 und ist damit der am besten platzierte Zeichentrickfilm - der zweitbeste Zeichentrickfilm ist dann übrigens Disney's "Der König der Löwen" auf Platz 56.

      Die Handlung des Films erzählt, wie gesagt, ein modernes Märchen, wobei dieses allerdings nur bedingt für Kinder geeignet ist, daran ändert auch die unsinnige deutsche FSK-Freigabe "ohne Altersbeschränkung" nichts. Chihiro ist mit ihren Eltern unterwegs zu ihrem neuen Haus (sie ziehen nämlich gerade um), doch sie verfahren sich und kommen so zu einem verlassenen Vergnügungspark - glauben sie! Da sie noch ein wenig Zeit haben, gehen sie ein paar Schritte weit hinein und stossen auf Stände, an denen frisches Essen angeboten wird, eine Bedienung ist allerdings nirgends zu entdecken. Chihiros Eltern nehmen Platz und beginnen, sich den Wanst voll zu schlagen - irgendwer, bei dem man bezahlen kann, wird schon noch auftauchen, meint der Vater. Chihiro will die Speisen ungeklärter Herkunft allerdings nicht anrühren und läuft stattdessen weiter, bis sie den geheimnisvollen Haku trifft. Dieser erklärt ihr, dass der Park mitnichten verlassen, sondern vielmehr in der Hand von Geistern ist, und da wird es auch schon dämmerig und die ersten Schattenwesen tauchen auf. Chihiro rennt zurück zu ihren Eltern und stellt schockiert fest, dass sich diese in Schweine verwandelt haben. Haku verschafft Chihiro daraufhin einen Job in einem nahe gelegenen Badehaus für Götter, das von der Hexe Yubaba geleitet wird. Dort kann sie arbeiten, bis sie einen Weg findet, ihre Eltern zurück zu verwandeln. Doch noch ahnt Chihiro nicht, dass auch Haku ein grosses Geheimnis in sich trägt ...

      Ein Detail der Handlung kommt in der deutschen Fassung leider nicht so gut heraus: Yubaba neigt dazu, ihren Angestellten einen neuen Namen zu geben, so wird Chihiro zu Sen - und von Haku erfährt Sen, dass sie niemals vergessen darf, dass sie ursprünglich Chihiro war. Nun scheinen Chihiro und Sen zwei völlig unterschiedliche Namen sein, doch wenn man die Schriftzeichen vor Augen hat, dann erkennt man, dass Yubaba lediglich das Zeichen "hiro" entfernt hat. Das verbleibende Zeichen kann man sowohl als "chi" als auch als "sen" lesen. Für Japaner ein spannendes Wortspiel, für den durchschnittlichen deutschen Zuschauer leider undurchschaubar, da es auch im Film selbst nicht richtig erklärt wird.

      International verständlich ist hingegen die Umweltbotschaft, die im Film steckt. Eines Tages wälzt sich nämlich ein gewaltiger stinkender Schlammklops auf das Badehaus zu. Die Bediensteten sind in heller Aufregung, weil sie glauben, dass ein Faulgott kommt. Die unliebsame Aufgabe, diesen mehr als schmutzigen Gast zu behandeln, fällt natürlich auf Sen. Während sie den Faulgott abduscht, fällt Sen allerdings auf, dass eine Art Stachel in seiner Schlammhaut steckt. Sie zieht daran und zieht damit quasi den Stöpsel. Angefangen mit einem alten Fahrrad, sprudelt aller möglicher Müll aus dem Schlamm heraus - und am Ende stellt sich heraus, dass der Gast gar kein Faulgott war, sondern ein Flussgeist. Die Botschaft der vom Menschen verschmutzten Flüsse, Seen und Meere ist eindeutig erkennbar!

      Zuletzt bleibt zu erwähnen, dass "Chihiros Reise ins Zauberland" beinahe gar nicht entstanden wäre. Hayao Miyazaki wollte sich nämlich bereits nach "Prinzessin Monoke" zur Ruhe setzen - dieser kam 1997 heraus. Tatsächlich machte Miyazaki dann aber noch bis 2013 weiter. Damals, im Jahr 1997, war Miyazakis Ansporn, mit Filmen weiter zu machen und vor allem "Chihiro" zu produzieren, dass er jungen Mädchen Mut machen wollte, das Leben zu meistern. Ausschlaggebend waren die Töchter von Freunden, die "von Herzen gut, aber auch schwach" waren - das verriet Miyazaki im Jahr 2003 in einem Interview mit dem "Spiegel".

      Vorlage für den Geisterpark war übrigens der Ortsteil Jiufen der taiwanesischen 40.000-Einwohner-Stadt Ruifang.
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      In jeder Sig ein zufälliges Pokémon! :D