[FSK ausstehend] Super Storybeat

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    • [FSK ausstehend] Super Storybeat

      Holldriho, Mit-Kiboler! In Zusammenarbeit mit Chiko entstand die Idee, eine Fanfiction zu schreiben, die nur auf Eurobeat basiert. Das heißt, ihr werdet nach Songtiteln gefragt und ich werde versuchen, aus den gegebenen Sachen eine Geschichte zu schreiben. Dabei kann es sein, dass ein Titel zur Orts-/Zeitangabe werden kann oder auch nur als unglaublich gutes Wortspiel eingebaut wird. Auch die Charaktere sollen durch euch bestimmt werden! Wie das genau funktioniert, erkläre ich gleich. Zum Schluss soll eine interaktive Geschichte enstehen, die meine Enzyklopädie "Kiras Gamer-Gespräche - Gesammelte Werke bis 2015" in puncto Länge um Längen schlägt.

      So viel zur Vorgeschichte. Die Forenregeln schreiben mir einen Header vor, der jetzt natürlich noch etwas leer daherkommt:

      Titel: Super Storybeat - Eure Eurobeat-Geschichte
      Autor: Eigentlich ihr, aber ich schreibe sie.
      Serie: Eurobeat
      Genre: noch offen
      Rating: ausstehend
      Inhalt: unklar
      Hinweise: Eure Ideen werden Eure Geschichte. Und das Beste: Nur Kira, die Arme, muss schreiben.

      Nun bitte ich euch, mitzumachen! Es gibt einige Sachen, die ich mit euch klären möchte, bevor ich beginnen kann, die Geschichte zu schreiben.

      1. Personen: Wie viele Personen sollen in der Geschichte anfangs vorkommen? Zwei Leute? Eine Gruppe? Gebt mir Vorschläge inklusive Namen! Zu beachten ist, dass alle Namen von Eurobeat-Künstlern stammen müssen! Beispiel: Die Geschichte soll mit drei Leuten starten: Ace, Irene und Megan.

      2. Erzählweise: Sicherlich habt ihr davon schon im Deutschunterricht gehört. Schreibt mir bitte, in welcher Erzählweise ihr die Geschichte lesen wollt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Auktorial ("Allwissender" Erzähler, der jeden Gedanken aller Personen beschreiben und gleichzeitig überall ist.) oder personal (Der Erzähler steckt in der Hauptfigur fest und kann nur seine Gedanken schildern. Er weiß nicht, was in den Köpfen anderer vorgeht und was passiert, wo die Hauptperson nicht anwesend ist.)

      3. Was soll passieren? Ihr könnt mir immer gerne einen kleinen Input geben, was in folgenden Kapiteln passieren soll. Beispiel: Ace und Megan sollen sich näherkommen, Irene aber soll eifersüchtig werden.



      Aus chronischem Zeitmangel habe ich es heute leider nicht geschafft, pünktlich zu Night of Fire zu erscheinen und vorher noch mit Chiko abzuklären, wie ich ursprünglich diese Rubrik geplant hatte. Daher lasse ich mit den heutigen Songs Chiko eine Geschichte erzählen, so schnell kann ich nämlich keine schreiben. :P Ab nächster Woche nehme ich gerne Songtitel entgegen. Bis dahin habt ihr also Zeit, mir eure Meinungen und Ideen zu schildern.
    • Hier ist es, das erste Kapitel für Super Storybeat! Bedanken möchte ich vorher vor allem bei Yuna, die den Text korrekturgelesen und an vielen Stellen den Ausdruck ausgebessert hat. :love:

      Und nun viel Spaß beim Lesen oder Vorlesen lassen. :3


      Der schönste Urlaub meines Lebens

      Es war halb vier Uhr morgens und der Shinkansen menschenleer. Genau so bevorzuge ich es auch nach einer großen, lauten Feier mit meinen Freunden. Ruhe und niemand, der mich nerven konnte. Wunderbar. Entspannt schaute ich aus dem Zugfenster und sah nur Lichtstreifen in Tokio, während ich mit etwa 250 Kilometern pro Stunde nahezu über den Boden schweben zu schien. Sie wirkten auf ihrer eigenen Art und Weise hypnotisierend, aber doch konnte ich nicht schlafen. Das hätte ich mir sowieso nicht leisten können, denn mein Zielbahnhof war nicht sehr weit von hier entfernt. Ōmiya. Von Weitem konnte ich bereits mein Hotel sehen. Es war nicht gerade billig, aber auf einen Urlaub in Japan hatte ich auch jahrelang gespart. Da war es nur logisch, dass ich mich nicht mit der untersten Schublade begnügen wollte.
      Die Durchsage, dass der Zug hält, ertönte. Meine Station war endlich erreicht. Nachdem ich ausgestiegen war, konnte ich nicht anders, als diese frische Luft zu genießen. Es war eine warme Sommernacht und es blies mir kein Wind entgegen. Mehrmals atmete ich tief ein und aus, um auch alle Gerüche der Umgebung aufzunehmen. Schlendernd und wirklich gut gelaunt begann ich, in Richtung Hotel zu laufen. Allerdings hatte ich ein seltsames Gefühl, als würde mich jemand beobachten. Dabei war ich allein unterwegs. Langsam wurden meine Schritte immer schneller, mit jedem weiteren fühlte ich mich unsicherer, aber warum? Nichts und niemand war in der Nähe. Wer hält sich auch schon um diese Uhrzeit hier auf? Ich war mir sicher, dass es sich um reine Einbildung handeln musste. Wenige Minuten später hörte ich ein leises Rascheln in den Hecken am Straßenrand. Ich beschloss, meinen Schritt nochmals zu beschleunigen. Der Vollmond schien, was nur dazu beitrug, alles unheimlicher erscheinen zu lassen. Als ich einen brechenden Ast hörte, drehte ich mich fast schon hektisch um meine eigene Achse und das, was ich zu Gesicht bekam, jagte mit einen Schauer über den Rücken. Ein bösartiges Funkeln im Gebüsch. Es verschwand so schnell, dass ich mir aber nicht sicher war, ob mir mein Geist nur einen Streich spielte oder es die Realität war. Ich lief weiter, in der Hoffnung, dass alles nur normale Geräusche waren. Doch es hörte nicht auf und mir kam es so vor, als würde es mich verfolgen. Mehr und mehr wurde mir bewusst , dass dies nichts Normales gewesen sein konnte. Zum krönenden Abschluss der Paranoia klackte es auf dem Fußweg, als würde ein geschäftiger Herr erhobenen Hauptes auf dem Fußweg spazieren. Wie konnte das sein, wenn ich doch die ganze Zeit über alleine war? Oder... war ich nicht alleine? Ich wandte mich um. Da stand eine Silhouette hinter mir, aber ich konnte sie nicht identifizieren. Sie war etwa 1,20 Meter hoch, aber Kinder haben zu dieser Zeit nichts mehr draußen zu suchen.
      Ein langsames, leicht röchelndes Atmen stöhnte mich an, während dieses unbekannte Subjekt auf mich zukam. Im Hintergrund blendete mich plötzlich ein Fernlicht, was die Umrisse dieses Wesens hervorhob. Die Bremsen des Wagens quietschten, während der Fahrer eine Vollbremsung vollführte. Das Auto kam direkt neben mir zum Stehen, was mich ziemlich beirrte. Der Wagenführer ließ seine Fensterscheibe hinunterfahren.
      "Steig ein, verdammt!", schrie mir seine Stimme zu und ich zögerte nicht mehr weiter. Irgendetwas lief hier gewaltig falsch. Ohne nachzufragen, schlüpfte ich ins Wageninnere. Es glich einer Kurzschlussreaktion. Wieso sollte ich bei einem Fremden in den Wagen einsteigen? Ich bin ja auch kein kleines Kind mehr, welches von älteren Herren mit Süßigkeiten in die Falle gelockt werden kann. In Anbetracht der Gesamtsituation war es aber vermutlich das einzig Richtige, was ich tun konnte. Der Herr hatte kurze, zackige, hellbraune Haare und schien mir auch nicht unbedingt eine böswillige Person zu sein. Er hatte etwas intelligent Wirkendes an sich. Bevor ich überhaupt nachfragen konnte, was hier vor sich ging, drückte er schon aufs Gas. Selten wurde ich so in den Sitz gedrückt. Nachdem wir drei Straßen weit gefahren waren, brachte ich dann endlich die ersten Worte heraus.
      „Warum bin ich hier und was willst du von mir?", fragte ich ziemlich durcheinander nach und mein Blick fixierte den unbekannten Mann.
      Er lachte herzlich: "Denkst du nicht, dass man sich zuerst einmal vorstellen sollte, bevor man beginnt seinen Retter mit Fragen zu zuschüttet?"
      Was für ein Spaßvogel.
      „Ich bin jedenfalls Dave“, stellte er sich nun selbst vor. „Ich bin Wissenschaftler.“
      Am liebsten hätte ich ihn mit meinen Fragen erschlagen, doch aus Höflichkeit beschloss ich allerdings auch erstmal meinen Namen zu nennen.
      „Luke“, sagte ich ihm. „Ich mache gerade hier Urlaub.“
      Bevor ich fortsetzen und meine Fragen stellen konnte, wurde ich von ihm unterbrochen.
      „Eines meiner Experimente ging gewaltig schief. Nun läuft einen kleines Monster durch die Stadt und versucht, uns alle umzubringen. Es tut mir leid, falls du deinen kleinen Ausflug nicht überleben solltest...“, begann er im Redefluss zu erzählen und fuhr sich seufzend durch seine wilden Haare. „Jedoch gibt es auch eine gute Nachricht! Mir ist es gelungen, diesem Wesen einen Peilsender einzupflanzen! So war ich auch in der Lage, dein Leben zu retten! Du solltest mir wirklich dankbar sein!“
      War er nicht eigentlich überhaupt der Grund mit seinen Experimenten gewesen, warum ich in so eine Situation gelangen konnte? Und dann sollte ich mich auch noch bedanken? Wenigstens konnte ich anscheinend glücklich sein, noch zu leben. Dabei wirkte dieses Schattenwesen gar nicht bedrohlich auf mich.
      „Aber auch, wenn du sicher bist, sind dort draußen nun weitere Menschen, die in Gefahr schweben. Dieses nachtaktive Mini-Monstrum liebt das Fleisch von Menschen!“, fügte der Wissenschaftler noch mit einem schuldbewussten Lächeln hinzu und wich meinen ungläubigen Blick ziemlich offensichtlich aus.
      Alles schien mir so absurd, dass ich annahm, wohl einen zu viel gebechert zu haben.
      Dave erklärte mir dann, was er ursprünglich für ein Experiment durchführen wollte und wie alles schiefgehen konnte. Zum Schluss verriet er mir noch, was er vorhatte, um seine zu groß geratene Laborratte zu überwältigen. Wir müssten bis zum Sonnenaufgang warten, da die Haut seines Tiers empfindlich auf UV-Strahlung reagierte. Dann würde es sich ein schattiges Versteck suchen, welches es nicht verlassen kann, denn im Sonnenlicht würde es an Schmerzen leiden.
      Es dauerte nicht lang, bis wir wieder auf der Straße waren. Mit dem Vorhaben, dieses Vieh zu vernichten! Dave fuhr mit dem Wagen seinem GPS-Signal hinterher. Das Licht des Wagens ließ er auf Sparflamme laufen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und somit eine eventuelle Flucht des Monsters zu provozieren. Wir verbrachten also die nächsten Stunden damit, im Auto auf Tagesanbruch zu warten. Dann war es so weit.
      Das Monster konnte man immer besser erkennen. Es hatte ein dünnes, bräunliches Fell und erinnerte an eine Mischung aus Kind und Bär, aber es konnte nur kurz aufrecht stehen. Als die ersten Sonnenstrahlen den Boden berührten, schreckte es zurück und suchte sich ein schattiges Plätzchen.
      Nicht lange und die Sonne hatte einen Punkt erreicht, um das ganze Stadtgebiet zu erhellen. Dave sah zu mir: "Wir müssen es töten."
      Dafür hat er einen speziell präparierten Bohrer vorbereitet, der mit dem Monster kurzen Prozess machen würde. Mit dem Bohrer in der Hand näherten wir uns einem Baum, auf dem das Monster geklettert ist. Mit einer Räuberleiter brachte ich Dave nach oben, an einem Ast hielt er sich letztendlich fest. Ich konnte nun nur noch zusehen.

      Verwendete Songs:
      Go 2 - Hot Hot Racing Car
      Dave Rodgers - Beat of the Rising Sun
      Fastway - Monsters Ready
      Jeff Driller - Drill-O-Man
      Cherry & Luke - Go Shinkansen
    • Weiter geht es mit Kapitel 2! Wieder möchte ich bei Yuna dafür bedanken, dass sie korrekturgelesen und so viele Stellen verbessert hat. Sie hat sogar aus einem Satz einen neuen Absatz gezaubert. :3

      Die diesmal verwendeten Songs sind:
      Mako - Mission To Tokyo
      Fastway - Hyper Super Powers
      Dejo - Boys Gone Wild
      Megan - 1. 2. 3. 4. Live On Dancefloor
      Vicky Vale - Para Para Cannibal
      (@joker: Ja, da war kein Song von dir dabei. Die Lieder wurden aus allen eingeschickten so gewählt, dass sie irgendwie zusammenpassen. Aber dafür kommen deine Songvorschläge im nächsten Kapitel dran.)

      Kapitel 2 – Kannibale in der Disco

      Das Wesen bekam es mit der Angst zu tun. Gleich würde es ausgelöscht werden, niemand außer Dave und mir würde je von seiner Existenz erfahren. Man könnte meinen, wir hätten die Welt gerettet, bevor die wirkliche Gefahr ans Licht rückte. Im Auto hatten wir so viel miteinander gequatscht, dass wir gar nicht die Durchsagen im Radio gehört hatten, durch die wir mitbekommen hätten, dass sich ein weiteres Problem anbahnen würde. Denn wie es so ist, wenn man mal die Welt retten muss, geht es nicht ohne Hindernisse. Und unser Hindernis ist ein Platzregen.
      Vorhin, als wir aus dem Auto ausstiegen, waren diese Wolken noch viel zu weit weg, als dass sie relevant schienen. Doch nun bauten sich die Wolkengebilde über uns auf und verdeckten die Sonne. Diese unverhoffte Chance nutzte natürlich Daves Monster, um seiner Waffe zu entkommen. Mit den Augen verfolgte ich so seine Flucht und musste schwer schlucken. Dave konnte gerade noch vom Baum springen, ohne auch nur darauf zu warten, dass ich ihn wieder herunterholte. Wir mussten sofort handeln.
      „Schnell! Zum Auto!“, rief der Wissenschaftler und zischte so schnell es ihm möglich war zum Auto. Ich folgte mit meiner Höchstgeschwindigkeit. Sein Monster konnte wie ein Irrer rennen, so schnell konnte Daves Wagen kaum beschleunigen. Unser Glück war, dass das Monster nicht von größter Intelligenz geprägt war. Statt durch Wälder, Gassen oder Fußgängerzonen zu laufen, sprintete es nur die Hauptstraße entlang.
      Es war gerade Samstagmorgen, die Straßen waren ziemlich frei, so erregte das Monster kein Aufsehen. Das Monster schien noch genug Ausdauer zu haben, denn es wurde einfach nicht langsamer. Es kam mir seltsam vor, also fragte ich Dave, der inzwischen ein recht verschwitztes Gesicht hatte, was mit dem Monster los war.
      „Nun ja“, stammelte er unsicher, „wenn das Monster genug Wasser aufnimmt, was durch den Platzregen vorhin geschehen ist, entwickelt es besondere Fähigkeiten. In meinen Versuchen nannte ich sie aufgrund der Leistungen 'Hypersuperkräfte'...“
      Ungläubig schaute ich nach vorne, während ein Schweißperle meine Schläfe hinablief.
      Nach weiteren 15 Minuten ging Doktor Daves Monster langsam doch die Puste aus. Wir waren bereits in der Innenstadt von Tokio angekommen. Es war ein Viertel voller Clubs, Bars und Discotheken. In einer dieser Discos verschwand auch das Monster.
      Türsteher gab es nicht oder sie hatten bereits Feierabend. Um diese Uhrzeit würde auch kein neuer Gast mehr eintreten. Trotzdem kam immer noch Musik aus dem Gebäude. Wir traten ein, vollkommen verschwitzt vor Angst und durchgenudelt, und staunten nicht schlecht, als da wirklich noch Leute auf dem Dancefloor abgingen. Aber das Monster konnten wir bei all den Lichtern nicht erkennen.
      Dave wirkte immer nervöser und war drauf und dran, schnellstmöglich das Haus zu verlassen. Ich musste ihn irgendwie beruhigen.
      „Was ist los?“, wollte ich von ihm mit kratziger Stimme wissen. So viel Aufregung, wie er verspürte, konnte nicht von dem Monster allein kommen. Ich fasste ihm an die Schulter und fragte ihn: „Dave, du wirkst angespannt. Ist etwas Schlimmes passiert?“
      Fast schon zitternd antwortete er mir leiser als sonst: „Siehst du diese Frau auf der Tanzfläche dort? Ihr Name ist Vicky. Mit ihr hatte ich vor einigen Jahren was, aber es scheiterte an einer gewissen Sache...“
      Verwirrt legte ich den Kopf schief und wartete darauf, dass er fortfuhr.
      „Sie ist keine gewöhnliche Frau. Nachdem wir schon einige Monate miteinander verbracht hatten, gestand sie mir ihr Geheimnis. Sie ist ein Kannibale.“
      Ich starrte ihn eine ganze Weile einfach nur an und wartete darauf, dass er gleich anfangen würde zu lachen oder zumindest den Einwand bringen wollte, dass er mich hier nur verarscht. Doch nichts von beidem geschah. Das Ganze wurde nur immer seltsamer.
      „Aus Angst wollte ich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Das nahm sie mir übel.“
      „Wenn es weiter nichts ist“, lachte ich nervös und versuchte, die Situation irgendwie zu überspielen. Also winkte ich einfach ab und hoffte, dass meine weiteren Worte der Wahrheit entsprachen, „sie wird dich hier schon nicht an Ort und Stelle verspeisen.“
      „Das nicht“, stotterte er, „aber sie hat eine psychopathische Ader. Und wenn sie herausfindet, dass mein Monster darauf aus ist, sie umzubringen...“
      …Da hat er mir tatsächlich gesagt, das Monster sei dazu da, um eine Kannibalin aus unserer Gesellschaft zu entfernen...
      „Willst du mich verarschen?“, war meine erste Reaktion.
      Er lachte verlegen und hielt sich die Hand an den Hinterkopf. „Das ist mein Ernst...“
      „Du hast doch nicht alle Tassen im Schrank!“, brachte ich mit brüchiger Stimme hervor und musste erst einmal schlucken, um einmal den Schock zu verdauen.
      Noch bevor Dave irgendetwas erwidern konnte, wollte ich meine Beine in die Hände nehmen und einfach abhauen.
      „W-Warte!“, versuchte der Wissenschaftler mich aufzuhalten und packte verzweifelt mein Handgelenk, „Ich brauche dich, um das Vieh zu besiegen!“
      „Du wolltest verdammt noch einmal ein Menschenleben auslöschen!“, erwiderte ich nun doch ziemlich sauer und riss mich mit Gewalt wieder los.
      „Sie ist ein Kannibale!“, versuchte Dave sich herauszureden. Man konnte ihm seine Panik deutlich ansehen.
      „Wenn du wirklich meine Hilfe willst, dann lass Vicky am Leben! Mir egal, wer sie ist und was sie macht, man bringt niemanden um!“, knurrte ich bestimmt und meine Tonlage hielt meinen Gegenüber davon ab, dass er zu Widerworten zurückgreifen würde. Wenn er diesen Kompromiss nicht einhalten würde, dann wäre ich schneller weg, als eine Maus auf der Bowlingbahn.
      Man konnte deutlich erkennen, wie Dave mit sich selbst rang. Aber ihm blieb ja keine andere Wahl, weswegen er trotzig einwilligte.
      In so eine Nummer wollte ich nicht hineingezogen werden. Zuerst benötigten wir aber einen neuen Plan und der würde nicht einfach so auf uns zufliegen.
      Durch einen Geistesblitz kam mir plötzlich der Gedanke, dass hier in der Nähe ein Bekannter hauste, der uns vielleicht eine Hilfe sein könnte.
      Dejo war sein Name. Er gehörte einer Gang von Bikern an. Wenn er seine Kerle mitbringen würde, könnten diese sich auf das Monstrum stürzen, es erledigen, verprügeln oder was auch immer damit machen.
      Keine fünf Minuten später quietschten die Bremsen vor dem Laden. Dejo und seine Jungs waren hier. “Hier irgendwo ist ein schattenhaftes Wesen. Es hat die Größe von einem Kind und dennoch ist es wahrscheinlich gefährlich als ihr alle zusammen“, machte ich ihnen Mut, während ich versuchte, die aktuelle Lage halbwegs zu schildern. Doch trotz meines Kommentars schienen sie sich nicht einschüchtern zu lassen. Im Gegenteil. Sie schienen sogar noch motivierter als zuvor. Vielleicht sahen sie es als Herausforderung?
      „Bevor wir euch jedoch helfen, haben wir eine Bedingung“, warf plötzlich Dejo ein und stützte eine Hand in seine Hüfte. „Bon hier braucht dringend eine Frau. Aber er will nicht irgendeine.“
      Ich ahnte Böses.
      „Diese!“, sprach er meine Befürchtung laut aus und deutete auf Vicky. Ich schluckte.
      Wir brauchten sie. Also gab es keine andere Möglichkeit.
      „Nun gut.. Ihr sollt sie bekommen. Aber nun…“, murmelte ich nicht gerade überzeugt von meiner eigenen Entscheidung und hielt kurz inne. Mir war wirklich nicht wohl bei der Sache.
      „…auf ihn mit Gebrüll!“, war das Einzige, das ich noch schrie, bevor das Kapitel endete.
    • Auch heute wird's leider wieder kein neues Kapitel geben. Die ersten Kapitel hab ich in den Ferien geschrieben, durch die Schule fehlt mir wieder die Lust, Zeit und Motivation, weitere Kapitel zu verfassen. Ab nächster Woche beginnen meine Abschlussprüfung, das bedeutet: viel frei und mehr Zeit. Mal schauen, ob ich in den nächsten Wochen wieder was hingezaubert bekomme...