Ein Sommer mit Pokémon - Abstimmung um den 2. Platz

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    • Ein Sommer mit Pokémon - Abstimmung um den 2. Platz

      Wer soll den 2. Preis gewinnen? 13
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        Beitrag 2: Das Strandbild (8) 62%
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        Beitrag 3: Die Glurak-Bastelei (4) 31%
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        Beitrag 1: Die Karpador-Geschichte (1) 8%
      Den ganzen August über hat uns das Pokémon-Sommer-Gewinnspiel auf der Kibo-Hauptseite begleitet. Letzten Freitag war ja nun Einsendeschluss, und jetzt beginnt die zweite Phase. :)

      Denn wir erinnern uns:

      Der 1. Preis (Pokémon Omega Rubin oder Alpha Saphir, freie Auswahl) wird von der Jury festgelegt.
      Der 2. Preis (das jeweils andere Spiel) wird allerdings von euch Usern per Voting bestimmt.

      Wir haben drei viel versprechende Beiträge ausgewählt, die wie euch hier präsentieren. Ihr dürft jetzt bis Sonntag Abend abstimmen, wer eurer Meinung nach den 2. Platz verdient hat.

      Der 1. Platz steht übrigens schon fest, aber er weiß noch nichts von seinem Glück. Das heißt, falls euer Beitrag, mit dem ihr euch so viel Mühe gegeben habt, hier jetzt nicht dabei ist, dann nicht enttäscht sein: Vielleicht hab ihr stattdessen ja den 1. Platz gemacht. ;)

      Große Siegerehrung folgt dann nächsten Montag, am 7. September in Pilze-Wunderland on air live auf kibo.fm

      Und hier nun die drei Anwärter für den 2. Platz. Übrigens: Ich habe mit Absicht nicht dazu geschreiben, von wem sie eingesendet wurden, damit ihr die Einsendung und nicht den User bewertet. ;)

      Einsendung 1

      Eine lustige Kurzgeschichte um einen Trainer, der Probleme damit hat, sein Karpador zu trainieren:


      Ein Teilnehmer schrieb:

      Mein Karpador und ich - Tag 2

      Unser Tagesausflug wurde aufgrund der langen Strecke doch einverlängert. Nachdem Karpador endlich, wie befohlen, zu mir und Evoligeschwommen war, holte ich ihn zurück in den Pokeball, weil die Sonne bereitsunter ging.
      Rasch wurde Evoli, der mit einem Gänseblümchen spielte, die sich imlauhen Wind bewegte, in mein Fahrradkörbchen gesteckt, ehe ich aufs Fahrradstieg und in die Pedalen trat.
      Ich suchte uns eine schöne Herberge aus, in der wir übernachteten undan Tag darauf gut frühstückten. Am Empfang kaufte ich mir eine Pokezeitungnamens Poketrend, in der Hoffnung dort was Interessantes zu finden. Da ich inder letzten Nacht lange über mein Karpador nachgedacht hatte, dass sich garnicht gegen Evoli wehren konnte, hatte ich den Plan gefasst, es so lange zutrainieren, bis ich ein starkes Garados an meiner Seite hätte.
      Aus diesem Grund blätterte ich eilig im Poketrend, denn eine Fragewollte mir nicht aus den Kopf gehen:
      Wie trainiert man ein Karpador?
      Mit seinen Attacken wie Platscher oder Tackle kommt man auf dem Landgar nicht weit. Und selbst ein Kampf im Wasser war mit Tackle auch keinZuckerschlecken...
      Daher hoffte ich irgendetwas zu finden. Wenn ich Glück hatte benötigtemein Karpador ein Entwicklungsstein, aber laut diesem Papier waren meine Hoffnungenumsonst.
      Laut entglitt mir ein Seufzen.
      Warum war es nicht einfacher ein Trainer zu sein?
      Stattdessen musste ich wohl, wie mir die freundliche Dame am Empfanggesagt haben, eine kürzere Strecke mit meinem Fahrrad zurücklegen, bis ichwieder am Rhein war, wo ich gut mit meinem Pokemon den Kampf im Wassertrainieren konnte.
      Obwohl.... was heißt hier Pokemon?
      Evoli quietschte einmal laut, als Karpador ihm mit Platscher nassmachte und schon rannte es zum sicheren Land – also gute fünf Meter entferntvom Rhein.
      Karpador war da ein wenig motivierter und übte immer und immer wiederTackle, bis es zu erschöpft war und eine Pause machte.
      Auch ich setzte mich im Gras und ruhte mich aus. Zum Glück hatte ichmeine Poketrend dabei, in dem ich ein wenig schmökerte.
      Dort erfuhr ich, dass sich manche Pokemon erst durch die Zuneigungdurch seinen Trainer entwickelten und ich kam ins Grübeln.
      Mochte mich mein Karpador?
      Es kam nicht wie Evoli zum Kuscheln und auch seine Emotionen warennicht so einfach zu lesen.
      Karpador war schon lange im Familienbesitz. Meine Mutter gewann ihn vorvielen Jahren beim Entenangeln auf der Kirmes. Seit diesem Tage lebte es beiuns und es wirkte stets zufrieden. Wenn es Futter bekam, schwimmte es immer einpaar Runden in seinem Aquarium, welches in unserem Wohnzimmer stand.
      Karpador war ziemlich eigen. Anstatt sich in unserem Pool zu vergnügen,schwam es dort nur äußerst ungern. Aber wehe man steckte es in unser Aquarium,welches zwar drei Meter lang war, jedoch viel kleiner als unser Pool war, denndort war es überglücklich.
      Vielleicht lag es daran, dass es seit Geburt in einem Aquarium gehaltenwurde?
      Selbst jetzt, da es im Rhein schwamm, tat es das nur, weil ich darumbat.
      Um ehrlich zu sein, habe ich es absichtlich mit auf unseren Tagesausfluggenommen, damit es mal was anderes sehen kann. Das war doch kein Leben für einPokemon!
      Aber zurück zu meinem Entwicklungsproblem.
      In den nächsten Zeilen des Poketrends stand, dass ein Spitzname dieLiebe zum Trainier stärken sollte. Gute Idee, aber wie sollte ich es nennen?
      Georg? Nein, der Name passte nicht. Ich sah zu Evoli für den mirdutzende Spitznamen einfielen. Puschel, Langohr, Stupsnase waren nur einige vonvielen.
      Erneut seufzte ich und lies mich ins warme Gras fallen. Evoli nahm dieszum Anlass um zu mir zu kommen und meine Nase mit seiner anzustupsen.
      Dieses Zeichen kannte ich zu gut. Es hatte Hunger.
      Also packte ich meine Pokemon, Evoli setzte ich im Fahrradkorb, währendich Karpador untern Arm klemmte und so zum Hotel fuhr. Auf der Terasse desHotels befüllte ich schnell Evolis Napf und für Karpador warf ich ein paarPoekriegel im Teich, wo es derzeit einige kleine Runden schwamm. Noch bevor ichauch etwas essen konnte, kam mir die Dame vom Empfang entgegen. Sie gab mir einEilpaket, welches an mich addressiert war. Überrascht öffnete ich es. Mit demInhalt hatte ich nicht gerechnet!
      Einfaches Moos.
      Kein Brief, kein Zettel.
      Nichts!
      Verwirrt räumte ich das Moos heraus, um sicher zu stellen, dasswirklich nichts anderes darin war. Rasch suchte ich das Päckchen nach demAbsender ab, aber noch bevor ich es finden konnte, hatte Evoli sein Futternapfgeleert und war zu mir auf den Tisch, an dem ich saß gesprungen und hatteneugierig das Moos beschnuppert.
      Ein strahles Licht blendete mich und noch bevor ich es realisierenkonnte, veränderte sich Evolis einst so zarte Statur. Es wuchs, sein braunesFell verblasste und wich einem gelben.
      „Folipurba?, summte es.
      Ich konnte nicht anders, als es anzustarren.
      „Aha.?
      Mehr brachte ich nicht heraus.
      Ich besaß nun ein Folipurba. Kein Garados. Ein Folipurba.
      Und die Geschichte mit den Spitznamen hatte sich auch erledigt.
      Evoli hieß ab heute „Blume?.
      Was ich mit meinen Karopador mache, weiß ich bis heute nicht.


      Einsendung 2

      Ein schönes Strandbild ohne große Worte:




      Einsendung 3

      Eine Pop-Up-Karte mit Glurak. Schade, dass ich nur Fotos und nicht das Original per Paketpost gekriegt habe! :D

      Der Bastler schreibt dazu:


      Noch ein Teilnehmer schrieb:

      Für mich wäre der ideale Urlaub eine Weltreise mit meinem Glurak,deswegen befindet sich ein Teil der Weltkugel auf der Karte. Ich selbst sitzeauf dem Glurak, das gerade einen Höhenflug macht, weswegen ich auch meine Mützefesthalten muss. Ich habe für mich selbst das Design des männlichenProtagonisten aus dem Spiel Pokemon Schwarz/Weiß gewählt, da dieses Design meinLieblingsdesign ist.




      Weitere Fotos:



      Und jetzt dürft ihr entscheiden: Wer verdient den 2. Platz?
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      In jeder Sig ein zufälliges Pokémon! :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chikorita ()

    • Sind ja alles tolle Einsendungen.. Da kann man sich fast nicht entscheiden...
      Mich würde aber interessieren, wer alles in der Jury saß und ob man auch die anderen Einsendungen noch zu sehen kriegen kann?
      Ich werde jetzt mal schweren Herzens abstimmen. :thumbsup:

      Dejo & Bon:
      "Loving Eurobeat, loving Eurobeat
      It's a life on fire
      Moving to the move, moving to the groove
      And I feel alive!"
    • Sooo ... der Sommer ist vorbei, das Gewinnspiel ebenfalls! :D

      Und hier das Ergebnis:

      3. Platz: Bianka (per Zufall aus allen Einsendungen gezogen)

      Kurze Gedanken zu einem Zelturlaub mit Parasek:

      Bianka schrieb:

      ich würde mich riesig über einen Gewinn freuen freuen. :)
      Und ich glaube, Parasek würde sich auf einem Zeltplatz in der Toscanaam Meer sehr wohl fühlen ;) Ich würde ihn jedenfalls mitnehmen.

      2. Platz: Sianna (von euch hier gewählt)

      Das schöne Strandbild, das ihr ja im ersten Beitrag seht. :)

      1. Platz: Sophie (von der Jury gewählt)

      Seeeeehr viel Text ... aber ein gelungenes Pokémon-Reise-Tagebuch. Ich fand's gut, ihr hoffentlich auch! :D

      Auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen:

      Sophie schrieb:

      Ein etwas anderer Urlaub

      12. August; Pokémonteam: Guardevoir, Absol, Glurak, Frosdedje, Psiaugon, Banette;

      Es ist an der Zeit England zu verlassen, denn wir müssen unsere Weltreise fortsetzen, die wir so lange geplant haben. Gegen 15 Uhr war alles gepackt; gegen 16 Uhr war das Gepäck an Glurak festgebunden und es ging weiter zu unserem zweiten Reiseziel: Lissabon (Portugal). Der Flug verlief ganz gut. Eine Ausnahme bildeten drei Flugzeuge, gegen die Glurak fast geflogen wäre. Nun aber sind wir wohlbehalten im Hotel angekommen. Ankunft gegen 19 Uhr. Die Flugzeuge waren ein zu großer Schock für Glurak. Ich werde es jetzt dann zu Professor Eich schicken. Des weiteren werde ich mein Pokémon-Team ein wenig verändern. Ich habe schließlich meinen Pokémon versprochen, dass jedes von ihnen mich auf einem Teil der Reise begleiten wird.Danach werde ich mir ein Restaurant suchen, in dem ich eine Kleinigkeit essen kann. Lissabon bei Nacht werde ich mir heute noch nicht anschauen. Morgen müssen wir früh aufbrechen, denn die Pokémon wollten unbedingt zum Strand und dazu müssen wir Zug fahren. Ich will nicht jeden Tag meine armen Flug-Pokémon für meine Reisen benutzen.

      13. August; Pokémonteam: Guardevoir, Absol, Lucario, Luxtra, Reptain, Laternecto;

      10 Uhr: Wir sind am Strand angekommen. Leider ist das Wetter ziemlich schlecht. Es regnet und ich fürchte bald kommt ein Sturm auf. Wir sollten wieder zurück fahren, aber meine Pokémon scheinen dagegen zu sein. Sie wollen noch ein wenig spazieren gehen, nachdem sie die letzten zwei Stunden in ihren Pokébällen verbracht haben. Ich kann es ihnen nicht verübeln und ich bin selbst froh, mir ein wenig die Beine vertreten zu können. Nur Laternecto blieb in seinem Pokéball. Als Feuer-Pokémon mag es Regen offensichtlich nicht.

      10:30 Uhr: Guardevoir hat mich gemahnt, schnell zurück zu fahren. Der Sturm ist tatsächlich gekommen. Alle Pokémon sind zurück in ihren Bällen. Nur Reptain fehlt. Es hat sich offensichtlich am Strand verlaufen. Wir werden es suchen und dann schnell zurück fahren.

      11 Uhr: Ich glaube, nun habe ich mich auch verlaufen. Es sollte nicht möglich sein, sich an einem Strand derartig zu verirren, aber ich schaffe alles! Reptain ist immer noch nicht wieder aufgetaucht.

      11:30 Uhr: Regen und Wind werden immer stärker. Außerdem wird es dunkler. Die Wolken bedecken den gesamten Himmel und lassen keine Lichtstrahl mehr hindurch. Außerdem wird es langsam ziemlich kalt! Reptain haben wir auch noch nicht gefunden.

      12 Uhr: Wir haben Schutz in einer kleinen Höhle gefunden! Und Reptain ist auch hier. Ich bin sehr erleichtert. Wir können einfach hier warten, bis der Sturm vorbei ist.

      12:15 Uhr: Es war doch keine gute Idee, hier Zuflucht zu suchen. Vor dem Eingang steigt das Wasser an. Wir können hier nicht mehr heraus und werden wahrscheinlich überflutet werden und ertrinken. Ich habe nun auch Reptain wieder in seinen Ball gerufen. So werden wenigstens meine Pokémon überleben. Warum habe ich nur kein Wasser-Pokémon dabei, das könnte mir jetzt sicher helfen. Oder ein Flug-Pokémon, das mich hier wegfliegen könnte…

      12:30 Uhr: Das hier wird vermutlich mein letzter Tagebucheintrag. Wer auch immer das hier liest: Sag meiner Familie, ich hatte sie immer lieb und meine Pokémon auch. Meine letzte Bitte: Lass meine Pokémon frei. Ich hoffe, dass sie wohlbehalten in ihren Pokébällen bleiben. Das Wasser in der Höhle ist bereits knietief… Auf Wiedersehen, Welt!

      (Fortsetzung im nächsten Beitrag)
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      In jeder Sig ein zufälliges Pokémon! :D
    • Sophie schrieb:

      (Fortsetzung aus dem vorherigen Beitrag)

      XX. August; Pokémonteam: Guardevoir, Absol, Lucario, Luxtra, Reptain, Laternecto;

      ICH HABE ÜBERLEBT!!!! Ich weiß zwar nicht, wo ich bin, aber ich lebe und meine Pokémon ebenso. Die Lage ist wie folgt: Ich sitze an einem Strand auf einer Insel im Meer. Meine Pokémon waren so nett und haben diese bereits erkundet. Auf der Insel befindet sich ein Berg. Dieser ist umgeben von einem Berg. Von diesem fließt ein Fluss, der sich in zwei kleinere Flüsse spaltet, hinunter ins Meer. Die Insel hat etwa einen Umfang von zwei Kilometern. Ich bin noch im Besitz all meiner Pokébälle und meine Tasche wurde zu unserem Glück auch mitangespült. Ich überprüfe den Inhalt. Das Essen sollte noch für einen Mahlzeit reichen. Ich werde sie wohl bald zu mir nehmen, denn ich stelle fest, dass ich Hunger habe und ich denke meine Pokémon auch. Mein Tagebuch habe ich auch noch. Außerdem noch meine Uhr. Es ist kurz vor fünf. Vermutlich abends, denn ich sehe, dass die Sonne noch am Himmel steht und es ziemlich warm ist. Zudem besitze ich noch drei normale, leere Pokébälle und zwei leere Superbälle, eine Karte, die mir wohl nicht viel weiter helfen wird, denn sie findet keinen Satelliten, eine Angel und eine Profiangel, der EP-Teiler, ein paar Beeren und meine Entonkanne. Ganz unten finde ich noch den Itemradar und das Wüstenglas (warum habe ich das denn dabei? Und warum habe ich das Devon-Atemgerät eigentlich nie dabei, wenn ich es brauchen könnte?). Die meisten dieser Items werden mir wohl keine Hilfe sein. Da will man einmal nicht alles mitschleppen, weil man ja nur einen Tagesausflug macht, und dann sowas!

      Da die Sonne bald untergeht, werden wir ein Feuer benötigen. Es ist buchstäblich ein Lichtblick, dass Laternecto dabei ist. Nun werden unter mir und meinen Pokémon Aufgaben verteilt. Lucario wird Holz sammeln, Laternecto einen Teil davon anzünden und Reptain aus dem Rest eine Art Unterschlupf bauen. Absol und Luxtra suchen bereits nach Essbarem. Guardevoir und ich versuchen etwas zu angeln. Offenbar gibt es hier keine Fische und ebenso wenig Pokémon. Wir müssen sehr bald aufgeben und deshalb hier für mich eine Liste meiner Pokémon mit Attacken und Fähigkeiten, denn ich werde nun einen Ausweg finden. Mithilfe meiner Pokémon werde ich das schon irgendwie schaffen!

      Guardevoir:(Fährte) Psychokinese/ Zauberblatt/ Psychokinese/ Fokusstoß
      Absol: (Glückspilz) Eisstrahl/ Psychoklinge/ Finsteraura/ Flammenwurf
      Lucario: (Konzentrator) Aurasphäre/ Drachenpuls/ Gifthieb/ Lichtkanone
      Luxtra: (Bedroher) Stärke/ Stromstoß/ Knirscher/ Donnerblitz
      Reptain: (Notdünger) Laubklinge/ Schaufler/ Energieball/ Steinhagel
      Laternecto: (Feuerfänger) Spukball/ Bürde/ Funkenflug/ Solarstrahl

      Hier ein paar meiner Fluchtpläne:

      1.Ein Floß aus Holz bauen und von Absol mit Eisstrahl zusammenkleben lassen. Problem: Das Eis schmilzt bei Sonne zu schnell, deshalb: Keine Option
      2.Ein Wasser-Pokémon fangen und darauf zurückreiten. Problem: Diese Insel scheint verlassen von jeglichen Tieren, Menschen und Pokémon zu sein, deshalb: Keine Option
      3.Mit Absols Eisstrahl das gesamte Meer zufrieren. Problem: Das Meer ist zu groß; Gleiches Problem wie bei 1, deshalb: Kein Option
      4.Laternecto über das Meer schweben lassen, um Hilfe zu holen. Problem: Siehe 3, deshalb: Keine Option
      5.Mit allen möglichen Materialien SOS in den Sand schreiben. Problem: Hier kommt nicht mal ein Flugzeug vorbei, dennoch: Ausprobieren
      6.Eine riesige Explosion aus in die Luft schicken, um Aufmerksamkeit zu erregen… Komische Idee, ich sollte aufhören über so etwas nachzudenken und mich lieber um meine Pokémon kümmern.

      19 Uhr: Wir haben das Essen, das ich noch in meiner Tasche hatte gegessen, deswegen werden wir nun mit dem leben müssen, was die Insel uns gibt. Mein Plan hat bisher funktioniert. Wir haben ein Nachtlager und ein Feuer. Ich habe mit Absol einmal die Insel umrundet. Sie ist, wie von meinen Pokémon beschrieben, nicht sonderlich groß. Morgen werden wir einen Ausflug auf den Berg machen, um ihn genauer zu untersuchen. Ich werde nun eine Weile schlafen. Meine Pokémon werden über mich wachen.

      XX(wahrscheinlich 14). August; Pokémonteam: Guardevoir, Absol, Lucario, Luxtra, Reptain, Laternecto;

      10 Uhr: Ich bin gerade aufgewacht. Meine Pokémon haben mir etwas zu essen besorgt. Ich will gar nicht wissen was es ist, ich esse es einfach. Gegen halb elf werden wir wohl aufbrechen.

      12:30 Uhr: Gerade machen wir eine Pause nach einem seltsamen Ereignis. Denn als wir Richtung Berg schlenderten kam uns eine Horde Pokémon entgegen. Sie schien vor etwas wegzulaufen. Es war eine große Überraschung, da wir dachten, es gäbe kein Lebewesen (außer Pflanzen) auf dieser Insel. Wir haben uns offensichtlich getäuscht. Ich frage mich wohin die Pokémon flohen. Wir sind immerhin auf einer Insel. Trotz dieses Vorfalls gingen wir weiter. Doch schon ein paar Minuten später begegneten wir einem kleinen Myrapla. Es hatte sich in den Wurzeln eines Baums verfangen. Mit einem Gifthieb trennte Lucario diese entzwei. Myrapla war so erfreut darüber, dass es erst vergas, dass auch es weggerannt war. Diese Tatsache konnten wir nutzen und es befragen und davon abzuhalten, weiter zu laufen. So erfuhren wir, dass etwas im Berg war. Etwas, das alle Tiere und Pokémon vertrieben hatte. Wir machen uns nun auf den Weg zum Berg, um die Gefahr zu beseitigen, denn: Was haben wir groß zu verlieren?
      So wanderten wir weiter auf den Berg zu. Myrapla zeigte uns freundlicherweise den Weg. Und so standen wir schließlich vor einer Höhle. Mal wieder. Die letzte Höhle, die ich betreten hatte, war der Grund gewesen, dass ich hier gelandet war. Also warum sollte mich nicht auch eine Höhle wieder weg führen? Wir traten ein einen langen Gang. Laternecto beleuchtete die Umgebung, denn ansonsten war er stockdunkel. Ich war froh, dass ich nicht an Klaustrophobie litt, denn eng war es auch und ich stieß immer wieder gegen Steine, die direkt vor mir plötzlich aus der Wand zu kommen schienen. Irgendwann, es kam mir wie eine Ewigkeit vor, dass wir die Höhle betreten hatten, sahen wir einen Lichtschein in der Ferne. Myrapla hüpfte auf meine Schulter uns versuchte sich zu verstecken (klingt komisch – war es auch). Außer Guardevoir kehrten alle Pokémon in ihre Bälle zurück – sofern sie es noch nicht schon längst getan hatte.
      Ich blieb stehen, denn ich vernahm das Brüllen eines Pokémons. Furchteinflößend und so laut, dass es direkt vor uns sein musste. Ich nahm allen Mut zusammen uns betrat einen riesigen Raum, tief im Berg mit einer Öffnung nach oben, durch die die Sonne herein schien und alles hell erleuchtete. In der Mitte dieses Raumes stand, blau und lila schimmernd, lebendig und vor allem mit einem Ausdruck der Raserei in den Augen Suicune. Auf einmal erblickte es mich und stürmte auf mich zu. Ich wusste, dass ein Kampf unausweichlich sein würde und außerdem, dass Suicune vom Typ Wasser war. Also rief ich Reptain. Allerdings schien Suicune auf irgendeine Weise gestärkt zu sein und Reptain verlor. Dann kamen Luxtra, Lucario, Laternecto und Absol. Alle meine Pokémon waren von Suicune besiegt worden, außer Guardevoir. Da sprang auf einmal Myrapla von meiner Schulter und verbreitete einen Puder im Raum. Durch diesen schliefen alle ein. Ja alle, auch Guardevoir und ich. Als ich aufwachte war Guardevoir schon wach und hatte anscheinend Suicune besiegt. Es lächelte mir zu. Myrapla hüpfte aufgeregt vor mir herum. Ich verstand nicht genau, was passiert war. Später erfuhr ich, dass es etwa wie folgt abgelaufen war: Myrapla hatte alle in Schlaf versetzt. Dann hatte es versucht, mich und Guardevoir zu wecken. Allerdings hatte es nicht funktioniert. Dann hatte es meine Tasche durchsucht und eine Maronbeere gefunden. Diese hatte es Guardevoir gegeben. Ich hatte leider nur eine, deswegen musste ich weiterschlafen. Guardevoir hatte Suicune im Schlaf besiegt. Einige Zeit später war ich dann aufgewacht.
      Nachdem Suicune wieder wach war, verständigten sich die Pokémon mit ihm. Offensichtlich war es durch den Einfluss einer mysteriösen Kraft durchgedreht. Welche, verstand es selbst nicht. Durch den Kampf verletzt musste es sich erst einmal ausruhen. Währenddessen hüpfte Myrapla vor mir herum und wollte, dass ich es versuche zu fangen. In einem Kampf Absol gegen Myrapla konnte ich es fangen. Natürlich hatte ich mal wieder zu viele Pokémon in meinem Team und es wurde zu Professor Eich transportiert. Ich frage mich jedes Mal wieder, wie das funktioniert. Dabei kam mir diesmal noch die Frage, wie ich denn nun zurück kommen sollte. Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, erwachte aber Suicune. Es bat mir an, mich zurück zu bringen, wenn ich (nach meinem Urlaub) die mysteriöse Kraft untersuchen würde. Ich willigte ein. Wer sich an dieser Stelle oder schon vorher wundert, dass ich so genaue Informationen darüber habe, was die Pokémon wollen, dem sei gesagt, dass ich ein bisschen die Sprache der Pokémon verstehe. Ich bin zwar noch nicht sonderlich weit, aber ich mache Fortschritte, meint Guardevoir.
      Jedenfalls brachte Suicune zurück nach Lissabon. Es war Mitternacht als wir dort ankamen. Es erinnerte mich noch an mein Versprechen und verschwand dann. Auch wenn es kein normaler Urlaub ist, hatte ich trotzdem sehr viel Spaß und außerdem ist mein Urlaub noch lange nicht vorbei. Viele Länder warten erst noch darauf, von mir bereist zu werden. Wenn ich dann wieder zu Hause bin, werde ich mich daran machen, mein Versprechen einzuhalten. Nun aber werde ich erst einmal wieder schlafen. Es ist unglaublich wie müde man durch diesen Schlafpuder wird!

      Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! :)

      Wegen den Preisen, schreib ich euch natürlich gleich noch E-Mails. ^^
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      In jeder Sig ein zufälliges Pokémon! :D
    • Und ansonsten jetzt noch eine kleine Auswahl weiterer Beiträge, die ich gern ebenfalls nominiert hätte, was aber leider nicht möglich war. Es waren einfach zu viele zu gut ...

      Beispielsweise das Gedicht von daietto_usagi ...

      daietto_usagi schrieb:

      Der ideale Urlaub…

      Am Meer wär' ich so gerne, klar.
      Ohne Flemmli geht es nicht, wie wahr.
      Doch traut mein Kleiner sich das schon?
      Wasser… er ist aus Feuer… mein Pokemon.

      Doch werd ich ihn fragen, vorher noch.
      „Hey Flemmli, komm wir gehen ans Loch.
      Allerdings mit Wasser ist es gefüllt
      und auch rings rum mit schönen Sand umhüllt.“

      Mein Flemmli ist begeistert, juhu juhuu.
      Die Sachen sind gepackt, das geht im Nu.
      Los los, wir müssen fahren, ich will dahin.
      Wasser, Strand, Sonne… danach steht mir der Sinn.

      Nach Stunden der Fahrt sind wir endlich angekommen.
      Mein Flemmli rennt los und schon ist es benommen.
      Doch nicht von dem Wasser, Angst hat er nicht.
      Die Schönheit vom Strand, ja.. das ist ein Gedicht.

      Zusammen auf einen Tuch setzen wir uns hin,
      Auf einmal drückt Flemmli mich gegen mein Kinn.
      Ganz froh und voller Freude will es in meinem Arm,
      das Wetter ist nicht heiß, es ist angenehm warm.

      Als ich ins flüssige Nass dann will,
      entdeckt Flemmli weiter weg eine Gruppe mit Grill.
      Dort gehen wir hin und der Kleine weist mir den Weg.
      Was er anhimmelt und will… ganz klar, das Steak.

      Ich rede mit Flemmli und hab eine Bitte.
      Leg ihm nun das Steak zwischen die Füßchen, in die Mitte.
      „Hör zu, ich würd' gehen schwimmen gehen,
      bleibst du hier und genießt das Fleisch, so kann ich dich sehen?!“

      Ganz freudig hüpfend schaut er mich an,
      „Flleeeemmliii~“ quietscht es entgegen, so süß er kann.
      Ich knuddel ihn schnell, bevor ich los renn,
      tief ins Wasser, aber nur so, das ich ihn noch erkenn.

      Ja das ist Urlaub, alles ist so wunderbar.
      Flemmli ist glücklich und das Wasser… so klar.
      Ich schließe meine Augen und lausche dem Treiben,
      alles ist perfekt und er hat kein Leiden.

      Drum schwimm ich meine Runden nun,
      bis abends, um auch andres zu tun.
      Zusammen mit Flemmli geh ich Spazieren,
      durch den Wald, bei Sonnenuntergang und Tieren.

      …. der ideale Urlaub.

      Oder die Kurzgeschichte Yuki ...

      Yuki schrieb:

      Abenteuer auf der Wunschinsel

      Die Sonne warf ihre Strahlen auf die Erde und lies die Temperaturen ins unermessliche steigen. Ich war gerade erst von meiner Reise aus der Hoenn-Region zurückgekehrt, um meine Mutter an der Ostsee zu besuchen und ihr meine neuen Pokémon vorzustellen. Sie freute sich sehr über meinen Besuch und auch ihr Azumarill machte Luftsprünge vor Freude. Bevor ich ihr alles erzählte lies ich all meine Pokémon aus ihren Bällen und stellte sie der Reihe nach vor. Mein Wablu, dass den Namen Flauschi trug, flatterte aufgeregt im Haus umher und stieß dabei den ein oder anderen Gegenstand um. Es war noch sehr jung und auch noch nicht lange in unserem Team, jedoch hatte es in der kurzen Zeit schon so einigen Blödsinn angestellt. Kiro, mein Tauboss, lies einen kurzen Schrei los und schon kam das Wablu angeflogen und landete neben ihm. Mir war nicht klar warum, aber irgendwie schien es Kiro zu respektieren, vielleicht sah es in ihm ja auch eine Vaterfigur. Schließlich war Kiro mein stärkstes Pokémon. Mama hatte es mir damals zum Geburtstag geschenkt, damit ich auf meinen Reisen nicht so allein war. Dann stellte ich ihr noch den Rest des Teams vor. Kapilz, Voltenso und Hundemon. Azurill tanzte um Hundemon herum und meine Mama bemerkte vergnügt, dass Hundemon ja eine andere Farbe als gewöhnlich hatte.

      Nachdem ich meiner Mutter alles berichtet hatte, beschlossen wir zusammen mit den Pokémon an den Strand zu gehen. Er war nicht weit weg und zu Fuß in zehn Minuten zu erreichen. Dort angekommen viel mir sofort die kleine Insel auf die wenige Kilometer entfernt im Meer auftauchte. Ich wollte schon immer dorthin, jedoch war ich bisher immer zu jung dafür. Aber diesmal konnte mich nichts aufhalten! Ich wollte endlich das Geheimnis der Insel lüften. Früher hatte meine Mutter mir oft die Sage der Wunschinsel erzählt.
      Auf der Insel soll es eine Höhle geben, in der einem jeden Wunsch erfüllt werden soll, wenn man sich als würdig erweist.

      Jedoch kannte ich niemanden der je diese Höhle gefunden hatte. Nach einer Runde Planschen im Wasser fragte ich also mein Team, wer mich auf die Insel begleiten wolle. Kiro und Flauschi waren sofort dabei und auch Voltenso schien voller Tatendrang. Mein Hundemon wälzte sich lieber im Sand und schlummerte in der Sonne. Ihm schienen die heißen Temperaturen nichts auszumachen. Kapilz hatte am Strand eine Gruppe von Yorkleffs und Corasonns entdeckt und spielte mit ihnen fangen.
      Auf Kiros Rücken flog ich rüber zur Insel. Über unseren Köpfen versuchte Flauschi sich an ein paar Kunstflugübungen, er war so waghalsig, dass er ins Wasser stürzte und wild um sich schlug. Anscheinend konnte es noch nicht schwimmen. Noch bevor Kiro es erreichte wurde Flauschi von einem Mantax gerettet und ans Ufer der Insel gebracht. Ich bedankte mich bei dem Mantax mit einer Sinelbeere und rubbelte Flauschi mit meinem Handtuch trocken. Kleinlaut hockte es sich nun auf meinen Kopf. Ich ließ Voltenso wieder aus seinem Ball und wir machten uns auf den Weg die Insel zu erkunden. Dabei viel mir auf, dass es hier viele Pokemon aus unterschiedlichen Regionen gab. Pichus, Vegimaks, Leufeos, Flegmons, Waumpels und sogar Resladeros konnte ich sehen. Und es gab noch viele viele mehr. Nur wo war bloß diese verdammte Höhle? Plötzlich schlug Voltenso Alarm und rannte voraus. Wir folgten ihm und konnten sehen, wie ein kleines Pichu von einem Pyroleo bedroht wurde. Pichu war schon voller Ruß und Brandwunden, schnell sprang Voltenso zwischen die beiden Streithähne. Es schien sich mit Pichu und Leufeo zu Unterhalten, bestimmt wollte es den Streit schlichten. Flauschi entdeckte hinter Pyroleo einen Busch mit süßen Beeren und flog sogleich darauf zu. Pyroleo attackierte es mit einem Flammenwurf und verletzte Flauschi am linken Flügel. Daraufhin gab mir Voltenso zu verstehen, dass es Kämpfen möchte.
      Nach zwei Schockwellen und einem Knirscher war der Kampf gewonnen und Pyroleo suchte das weite. Pichu bedankte sich tanzend und lief zu den Beeren. Anscheinend hatte es einfach nur Hunger gehabt.
      Wir suchten weiter die Insel ab. In dem Wald trafen wir auf zwei Tentantel die sich verheddert hatten. Flauschi half mir dabei die beiden zu entwirren und nach getaner Arbeit zeigten uns die Tentantel einen alten vertrockneten Baum. Flauschi hüpfte auf dem Baum von Ast zu Ast und plötzlich entdeckte es ein großes Loch im Stamm des Baumes. Es war nur von oben zu sehen. Allen war klar, dass das der Eingang zur Höhle sein musste. Kiro schnappte sich Voltenso und flog es in das Loch hinein. Ich kletterte mühsam den Baum hinauf und rutschte zusammen mit Flauschi durch das Loch. Unten angekommen landete ich unsanft auf meinem Hintern.

      (Fortsetzung im nächsten Beitrag)
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    • Yuki schrieb:

      (Fortsetzung aus dem vorherigen Beitrag)

      Kiro half mir auf. Hier unten war es dunkel und kalt. Zu kalt für diese Jahreszeit. Flauschi verkroch sich im Gefieder von Kiro und auch Voltenso rückte näher zu mir heran. Gemeinsam suchten wir uns einen Weg durch die Höhle. Es gab viele Eispokémon hier unten. Es wurde immer kälter, je tiefer wir in die Höhle liefen. Dann kamen wir in einen großen Raum mit einem See in der Mitte. An den Tentachas, Jugongs, Lampis und Quabbels erkannte ich, dass der See einen Zugang zum Meer haben musste. Ein großes Rexblisar stand im Raum und spielte mit den kleineren Pokémon. Flauschi gesellte sich dazu. Der Anblick des Sees verschlug mir die Sprache, es war so wunderschön. Licht viel von oben herein und lies das Wasser glitzern.
      Einige der Wasserpokémon zielten mit Aquaknarre auf die Felswand, doch als ich sah, worauf sie genau zielten konnte ich meinen Augen kaum trauen. Ein kleines Papungha klemmte zwischen zwei Felsen fest und versuchte sich erfolglos frei zu strampeln. Ein Jugong versuchte besonders beharrlich das Papungha mit Aquaknarre zu befreien. Es war bestimmt sein Freund. Ich überlegte nicht lange und flog mit Kiro hoch um das Papungha zu befreien. Als wir wieder landeten tanzten alle Pokemon vor Freude.
      Wir wurden zu dem Freudenfest eingeladen und tanzten mit. Nach einer Weile kam das Papungha und gab Kiro einen seltsam leuchtenden Stein als Dankeschön. Kiro war so angetan von dem Stein, dass er ihn gar nicht mehr loslassen wollte.
      Es war spät geworden und Flauschi war so müde von dem ganzen Tag, dass es bereits eingeschlafen war. Ich rief es zurück und auch Voltenso gähnte vor sich hin und wollte in seinen Ball. Als ich mich mit Kiro auf den Heimweg machen wollte spritzte mich ein Jugong nass. Es war Papunghas Freund. Offenbar wollte es sich meinem Team anschließen. Kiro begrüßte es und schon konnte ich meinen Pokéball nach ihm werfen.
      Geschafft! Ein neuer Freund der mich auf meinen Reisen unterstützen würde. Ich musste lächeln, als ich an die alte Sage dachte. Vielleicht konnte die Insel wirklich Wünsche erfüllen. Denn ein Freund hilft einem dabei seine Wünsche zu erfüllen, oder nicht?

      Mit Jugons Hilfe tauchten wir schnell durch den See und kamen hinter der Insel raus. Zusammen schwomm ich mit ihm zum Strand zurück. Mama wartete schon mit einem Picknik auf uns und auch Hundemon und Kapilz hielten schon nach mir Ausschau.
      Stolz erzählte ich ihr von meinem Tag und von dem leuchtenden Stein. Mamas Augen leuchteten auf. Sie kramte in ihrer Tasche herum und gab mir dann einen Armreif. Anschließend forderte sie Kiro und mich zu einem Kampf heraus.
      Azumarills Eisstrahl traf Kiro hart und ich befürchtete schon das schlimmste, als plötzlich Kiros Stein aufleuchtete und auf den Armreif zu reagieren schien. Kiro wurde in ein seltsames Licht getaucht und,.... das kann doch gar nicht sein! Kiro schien sich zu entwickeln! Das war doch unmöglich. Kiro beendete den Kampf mit einem Orkan und verwandelte sich dann in ein Tauboss zurück. Mama erklärte mir dann alles über die Mega-Entwicklungen und welches Glück ich doch damit habe.
      Völlig erschöpft von dem aufregenden Tag lies ich mich zu Hause ins Bett fallen und schlief sofort ein.

      Und natürlich Otonashi's Urlaubsbericht aus Sicht eines ... Geistes? Na, lest selbst! ^^

      Otonashi schrieb:

      Jaa,

      da ich ja, wie jeder hier weis, nicht mehr gerade am leben bin, und mich nur als eine Art Astralprojektion, die man auch als "Geist" bezeichnen könnte, hier in dieser Welt zeigen kann, habe ich natürlich ein Problem. Denn als ein Geist mag man nicht gerade Sonnenlicht und will schon gar nicht so öffentlich gesehen werden...

      Also dachte ich mir, ich versuche mich mit ein paar Urlaubern zu "vergnügen", die gern in unbekannten Höhlen eine Entdeckungsreise durchführen. Dafür nehm ich natürlich meine Freunde Alpollo, Gengar, Nebulak und Zwirrlicht, die mich auch in meiner Zwischenwelt besuchen können, mit.

      Also positionieren wir uns in einer seehr dunklen Höhle auf einer beliebten Urlaubsinsel und warten dort auf unvorsichtige Entdecker.

      Und es hat wunderbar viel Spaß gemacht. Die plötzlichen Auftritte von Alpollo undGengar haben viele so erschreckt, dass sie laut schreiend gleich wieder aus der Höhle raus gerannt sind. Auch die eher ruhigen Auftritte von Nebulak zeigten ihre Wirkung.

      Aber die besten Späße hatten wir durch Zwirrlicht - dieses Geisthafte sowieso - aber dann noch diese Totenkopfschädelform hat wirklich viele fast bis zum Herzstillstand getrieben xD .

      Doch leider nahmen unsere Späße einjähes Ende als ein Liebespaar an uns vorbeikam, die sich auch etwas in der Höhle umschauen wollten. Die Freundin von dem Jungen hatte so einen Schrecken bekommen, dass sie ohnmächtig wurde. Also mussten wir uns zeigen und aufhören. Doch wie zeigt man sich als Geist? Das war gar nicht so leicht, dem Jungen das zu erklären. Aber letzt endlich hat dieser sich dann doch beruhigt. Mit Hilfe der Geistpokemon haben wir die junge Dame aus der Höhle getragen und zum nächsten Krankenhaus gebracht. Ich hatte mich daraufhin natürlich unsichtbar gemacht. Als die junge Dame dann endlich wieder wach wurde und wir alleine waren, hat ihr Freund dann es ihr dann versucht verständlich zumachen, woraufhin ich mich dann auch zeigen konnte um mich noch einmal für die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Es folgte eine längere Stille... Aber dann hatte sie es akzeptiert und wir haben uns nochetwaszusammen (auch mit den Pokemon) unterhalten, bis ich die beiden dann so langsam alleine ließ und mit meinen Pokemon verschwand.

      Natürlich war es jetzt auch draußen schon dunkel, aber noch richtig warm. Ich verstehe auch nicht ganz, warum ich in dieser Form Wärme von Kälte unterscheiden kann, aber irgendwie fühle ich es. Da jetzt sowieso dunkel war habe ich mich dann mir meinen Pokemon noch zum Strand begeben und wir hatte eine wunderschöne spaßige Nacht, bis wir dann zu Sonnenaufgang uns wieder in die Höhle begaben um uns auszuruhen.

      Später hatten wir dann noch weitere spaßige Sommertage bzw. Nächte bis letztenlich das Wetter sich änderte und so langsam der Herbst kam...

      Ach ja, ich hätte euch wirklich allen gern einen Preis gegeben, es war nur leider nicht möglich. :(

      Aber: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

      Bis dann und ... frohen Herbst! ^^
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