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Japans Folgen des Brexit

05. September 2016 | Autor: Nachti-San

Japans Folgen des Brexit

Nach den Wahlen der Engländer für den Brexit, droht die japanische Regierung nun mit dem Abzug aller japanischen Firmen aus Großbritannien.

Japanische Firmen sind derzeit mächtig in Bedrullje - Nachdem die Engländer am 23. Juni 2016 für den Brexit und somit auch für den Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) gestimmt haben, hat sich nun die japanische Regierung zu Wort gemeldet. Diese droht England mit dem Abzug all ihrer Firmen, sollte sich Großbritannien dazu entscheiden, tatsächlich aus der EU auszutreten. Dies teilte auch der japanische Botschafter in London, Koji Tsuruoka, mit.

Autobauer wie Nissan, Honda oder auch Toyota, sowie zahlreiche Banken und Pharma-Hersteller stehen nämlich vor einem großen Problem: Sollte es tatsächlich soweit sein, dass Großbritannien den Schritt eindeutig beschließt, könnte man nur unter großen zusätzlichen Aufwand ihre Produkte, die in England in zahlreichen Fabriken gebaut und geliefert werden, aufs europäische Festland verschiffen. Das würde zu teureren Zulieferungen und erhöhten Beschränkungen zwischen England und Europa führen, so das 15-seitige Memorandum, was nun in Japan erschienen ist. Dazu Botschafter Tsuruoka zum BBC: "Wenn es nach dem Brexit Bedingungen gibt, die den Export japanischer Autos auf den Kontinent blockieren, zum Beispiel Zölle, dann wird es schwierig, sie zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten.".

Um trotzdem weiterhin auch in Europa japanische Produkte anbieten zu können, gibt es nun die Überlegungen England zu verlassen und Fabriken in Europa zu eröffnen. Dies würde für England einen enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten, da die japanischen Firmen derzeit über 140.000 Menschen auf dem Inselstaat beschäftigen.

Quelle: ARD


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