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Rezension: Frau Faust (Band 1)

29. Oktober 2016 | Autor: Gon1988

Rezension: Frau Faust (Band 1)

Fakten:

-       Mangaka: Kore Yamazaki (Die Braut des Magiers)

-       3 Bände (nicht abgeschlossen)

-       Erscheinungsdatum J: 2015 – heute

-       Erscheinungsdatum D: 2016 – heute

-       Verlag: Tokyopop

-       Großformat

-       Genre: Seinen, Fantasy, Mystery, Drama

 

Inhalt:

Der Manga ist angelehnt an Goethes Faust und entnimmt einen Teil des Inhalts aus dem Theaterstück des deutschen Dichters. Trotzdem ist Vorwissen nicht erforderlich, da die Geschichte nur wenige Punkte entnimmt.

Zu Beginn sieht man Johanna wie sie mit einer Kutsche in eine Stadt kommt. Sie erzählt einem Kind die Geschichte von einem Dr. Faust und seinem Pakt mit dem Dämon Mephistopheles. Sie bemerkt, dass in der Stadt sich etwas befindet, das sie sucht. Sie versucht alleine dies in Besitz zu nehmen, aber dies ist ihr nicht möglich. Sie muss abwarten und braucht Hilfe. So kommt es ihr gerade Recht, dass sie den Jungen Marion retten kann, als er vor einem Ladenbesitzer davon läuft mit einem geklauten Buch in der Hand. Zum Ausgleich, dass sie Marions Mutter nichts sagt, nistet sie sich dort ein und muss ihr helfen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.

Sie unterrichtet ihn und er will sich nicht von ihr trennen, als sie aufbrechen will, nachdem er ihr geholfen hat, in die Kirche zu gelangen und Mephistopheles Arm zu bekommen. Denn bei Johanna handelt es sich um Dr. Faust. Zusammen machen sich die beiden auf die Reise, die restlichen Körperteile zu finden, die von der Kirche und der Inquisition gebannt wurden.

 

Umsetzung:

Der Manga erscheint im Großformat, enthält aber leider keinerlei Farbseiten. Er erzählt mit schönen Zeichnungen eine mysteriöse Geschichte rund um die Johanna, von der man nicht viel weiß und sie oftmals nicht versteht. Dank Marion erfahren wir, was sie sich teilweise denkt, da er sie genauso wenig versteht und sie oder ihre Bekannten immer wieder fragt. Leider ist er nicht der beste Charakter, da er sehr blass rüberkommt. Auch zur Welt, in der die beiden sich bewegen, stellt man sich fragen, welche hoffentlich mit der Zeit enthüllt werden. So scheinen dort Magie und Alchemie vorhanden zu sein. Durch die Inquisition, die Kirche und der vorhandenen Technologie kommt ein mittelalterliches Bild auf, was auch das Setting erklärt. Zu Beginn schreitet die Geschichte gemächlicher voran, was auch der Einführung der Charaktere und des Settings geschuldet ist. Später verläuft die Geschichte in einer angenehmen, schnellen Geschwindigkeit. Weil man nicht immer alles erzählt bekommt und versteht, ist die Neugier groß weiterzulesen und alles zu verstehen, was dort vor sich geht.

Fazit:

Durch die Themen und die Komplexität der Handlung handelt es sich eher um einen Manga, der eine gewisse Reife voraussetzt, um diesen zu verstehen. Der Manga hat ein klassisches Mittelalter-Fantasy-Setting, besitzt aber genug Unterschiede, um frisch zu wirken und nicht zu generisch zu erscheinen. Der Manga bietet sich an, wenn man Fan von mysteriösen Hauptcharakteren ist und „Die Braut des Magiers“ vom selben Autor mag. Aber auch für Fans von sehr schön gezeichneten Mangas bietet sich der Manga an.

Außer der Hauptgeschichte befindet sich im ersten Band auch eine weitere, kurze Geschichte. Auf der Webseite von Tokyopop kann man eine Leseprobe finden.


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