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Rezension: Aqua & Aria

05. November 2016 | Autor: Gon1988

Rezension: Aqua & Aria

Fakten:

-       Mangaka: Kozue Amano

-       Die Fortsetzung von Aqua ist Aria

-       Veröffentlichung J: Aqua 2003; Aria 2002-2008

-       Veröffentlichung D: Aqua 2006 & 2007 (Einzelbände), bzw. 2011 (Doppelband); Aria 2010-2011

-       Verlag: Tokyopop

-       Aqua: 2 Bände, bzw. 1 Band (Doppelband)

-       Aria: 6 Bände (Doppelband), in J 12 Bände; beides abgeschlossen

-       Anime: drei Staffeln plus Specials & OVAs, insgesamt 52 Folgen, produziert von HAL Film Maker (Serienstaffeln)

-       Slice-of-Life, Science-Fiction, Comedy

Inhalt:

In Aqua reist Akari Mizunashi von der Erde zum Mars, der nun Aqua heißt, um eine Undine zu werden. Durch Terraforming wurde der Planet bewohnbar gemacht und ist inzwischen von Wasser bedeckt. In der Stadt Neo-Venezia steuern Undinen Gondeln mit Touristendurch die Kanäle der Stadt, die dem Venedig der Erde nachempfunden ist. Dort spielt sich auch die Handlung des Mangas ab. Dort angekommen, entführt eine Katze Akaris Gepäck und sie landet in einer Postgondel. Bei dieser Gelegenheit rudert sie zum ersten eine Gondel, bevor sie am Ende des Tages die Aria Company erreicht. In ihrer neuen Lehrfirma trifft sie ihren neuen Chef und ihre Ausbilderin Alicia Florence. Der Chef entspricht nicht unbedingt unseren Vorstellungen, handelt es dabei um einen Kater. Ebendieser hatte Akari vom Raumhafen abgeholt und ihr Gepäck stibitzt. So beginnt Akari ihre Ausbildungszeit, in der sie versucht von einer Auszubildenden zu einer fertig ausgebildeten Undine zu werden. Dabei sieht man sie beim Training mit ihren Freundinnen und ihrer Ausbilderin Alicia. Diese verhält sich allerdings eher wie eine große Schwester gegenüber Akari, als wie eine Vorgesetzte. Während man den Manga verfolgt, erfährt man eine Menge über Neo-Venezia, aber auch das irdische Venedig und seine Bräuche. Neben dem ganzen Training erleben die Protagonisten, zusätzlich einige Abenteuer in und um Neo-Venezia herum. Gerade Akari lernt im Manga viele nette Personen kennen und führt interessante Unterhaltungen. In Aria setzt sich die Geschichte rund um Akari aus Aqua fort.

Umsetzung:

Der Manga weiß vor allem in optischer Hinsicht zu überzeugen, so sind alle Charaktere schön gezeichnet und leicht zu unterscheiden. Aber auch die Hintergründe wissen zu gefallen. Zu Beginn der Manga gibt es außerdem schöne Farbseiten zu erblicken. Durch die angenehme Größe der Panels lässt sich der Manga gut lesen, besondere Momente bekommen sogar eine Doppelseite spendiert. Etwas schwerer ist es da schon, sich die Namen jeder einzelnen Person zu merken, da die Namen der Gondolierinnen sich einfach zu sehr ähneln. So fängt jede von ihnen mit einem „A“ an und oftmals teilen sie sich auch noch viele Buchstaben oder klingen so ähnlich. Der Manga steht und fällt mit der ruhigen Atmosphäre, die in dem Manga herrscht. Hektik kommt eigentlich nie auf, was auch an Akari liegt. Diese geht die Dinge meistens eher ruhig an und ist sehr neugierig. So erfahren wir wegen ihr viel über Neo-Venezia, da ihr die meisten Sachen zu Beginn auch nicht bekannt sind. Sie ist sehr sympathisch, da sie sehr kontaktfreudig, freundlich und hilfsbereit ist. Aber auch Alicia und die anderen Personen sind sehr liebenswert, weil jede ihre eigenen Macken hat, die man mit der Zeit kennen lernt. Der heimliche Star sind die Katzen, die immer mal wieder im Fokus stehen, und einfach unheimlich niedlich sind. Die einzelnen Kapitel erzählen meistens eine von untereinander unabhängige Geschichte. Insgesamt betrachtet bilden diese aber ein Rundes Bild und erlauben es die Charaktere besser kennen zu lernen und zu verstehen. Der Manga Aria bietet ein schönes Ende, stimmt aber dabei ein wenig melancholisch, weil ich mir wünschte,  dass das Ende ein wenig weiter hinausgezögert wird.

Fazit:

Der Manga bietet sich in aller erster Linie Fans ruhiger Mangas wie Spice and Wolf oder Slice-of-Life-Serien wie K-ON! an. Der Manga ist keiner, der laute Töne anschlägt oder vor Action übersprudelt. Hier stehen die Charaktere und die Umgebung im Mittelpunkt. Die Umgebung bietet genug interessante Schauplätze und die Charaktere sind durch die Bank sympathisch. Zusätzlich erlaubt einem der Manga auf unterhaltsame Art einiges über Venedig mit seinen Bauwerken und Festen zu lernen. Das Ende gefällt und passt zur Handlung.

Zum Anime kann ich leider keine Aussage machen. Dieser ist aber eine Alternative für alle Lesefaulen, da man sich die Geschichte nicht entgehen lassen sollte. Man sollte trotzdem darauf gefasst sein, dass auch der Anime die Handlung ruhig erzählt und kein Action-Feuerwerk bietet.


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